Im Rathaus arbeiten hingegen weniger Männer

Bauhof bleibt eine frauenfreie Zone

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Für die Arbeit des Herscheider Bauhofes scheinen sich nur wenige Frauen zu interessieren.

HERSCHEID - Trotz aller Bemühungen: Der Gleichstellungsgedanke kann im Aufgabengebiet der Gemeindeverwaltung nicht in allen Bereichen umgesetzt werden.

Im Rathaus hat zwar mit Bürgermeister Uwe Schmalenbach ein Mann das Sagen. Doch mit 65,1 Prozent ist der Frauenanteil im Rathaus größer als der der Männer.

Diese Verteilung gilt auch für alle Verwaltungs-Mitarbeiter: Inklusive Bauhof, Jugendzentrum und Offener Ganztagsgrundschule arbeiten derzeit 72 Personen für die Gemeinde Herscheid – 41 davon sind Frauen.

Diese Entwicklung sei kein Zufall, erklärte der Bürgermeister in der Ratssitzung am Montag: „Wir versuchen alles, um den Vorgaben des Gleichstellungsplanes gerecht zu werden.“

Damit spielte er auf Maßnahmen an, um den Frauen den Wieder-Einstieg in den Beruf sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Beispielhaft ging er auf die Flexibilisierung der Arbeitszeiten ein: Für Mütter, die morgens ihre Kinder zunächst in eine Kindertagesstätte bringen, gibt es Ausnahmeregelungen; sie können später als ihre Kollegen ihren Dienst beginnen.

In manchen Bereichen sei es jedoch schwierig, die Gleichstellungs-Vorgaben umzusetzen, bedauerte der Bürgermeister. Im Bauhof liegt die Frauenquote weiterhin bei null Prozent; umgekehrt arbeiten im Bereich der Offenen Ganztagsgrundschule keine Männer. Veränderungen in diesen Bereichen seien wünschenswert, erklärte Uwe Schmalenbach.

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