Wie sie an ihre Grenzen gingen

Das RAAM-Team schafft es auf die Kinoleinwand

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Jannik Fischbach hat das Team während des Amerika-Abenteuers inklusive der Ankunftsfeier auf dem Herscheider Schützenplatz mit seiner Kamera begleitet und über 30 Stunden Filmmaterial eingefangen.

Herscheid – Diesen Termin sollten sich alle heimischen Radfreunde und Gönner des RAAM-Teams ganz dick im Kalender anstreichen: Am 17. November feiert der Film über das härteste Radrennen der Welt mit Herscheider Beteiligung Premiere.

Zentraler Bestandteil dieses Teams waren mit Julian Becker und Markus Gärtner zwei Sportler aus der Ebbegemeinde. Gemeinsam mit den beiden Fahrern Sven Dunker (Plettenberg) und Miki Milivoje Nilovic (Meinerzhagen) sowie einem engagierten Helferteam, dem ebenfalls einige Herscheider angehörten, beteiligten sie sich für den guten Zweck am „Race Across America“. Ein Film über das Rennen bringt die Strapazen, aber auch atemberaubende Landschaftsaufnahmen in die Kinos in Plettenberg und Altena. 

Knapp 130 Tage ist es mittlerweile her, dass das Team das Ziel erreicht hat. Sechs Tage ging es mit dem Fahrrad quer durch die Vereinigten Staaten. Mit vier Fahrern und einem großen Team an Betreuern schafften es die Extremsportler aus dem Märkischen Kreis am Ende sogar aufs Siegerpodest: dritter Platz in ihrer Altersklasse. Neben der sportlichen Herausforderung hat sich das Team zum Ziel gesetzt, Geld für die Palliativstation der Märkischen Kliniken in Lüdenscheid zu sammeln. 

Begleitet wurden sie die gesamte Zeit von Filmemacher Jannik Fischbach und seiner Kamera. Herausgekommen ist ein rund zweistündiger Dokumentarfilm. Neben tollen Landschaftsaufnahmen gibt es Einblicke in das Team, das beim Rennen an seine Grenzen gegangen ist. 

Auch für die Fahrer dürfte der Film eine Überraschung sein. Denn während des Rennens mussten sie sich auf die Strecke konzentrieren und verpassten dadurch manch eine malerische Landschaftsaussicht.

Julian Becker, einer der beiden Herscheider Fahrer, freut sich über den Film: „Es wird richtig surreal sein, sich in den Situationen noch einmal zu sehen. Gänsehaut pur, aber total cool.“ Am Sonntag, 17. November, wird der Film das erste Mal im Kino Weidenhof in Plettenberg gezeigt. Am 24. November läuft der Streifen im Apollo Kino in Altena. Beide Vorstellungen beginnen um 11 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Filmbeginn. Weitere Termine sind übrigens in Planung.

Tickets kosten fünf Euro. Reservierungen für das Kino Weidenhof sind möglich unter der Rufnummer (0 23 91) 6 06 60 oder im Internet unter www.weidenhofplettenberg.de. Auskünfte zur Vorstellung im Apollo-Servicekino gibt es unter der Nummer (0 23 52) 2 22 79.

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