RAAM-Team startet nach Amerika

Zwei Jahre der Vorbereitung sind vorbei: "Los Angeles, wir kommen"

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Nun geht es wirklich los: Um 4 Uhr machten sich Fahrer und Betreuer des RAAM-Teams auf den Weg von Herscheid nach Los Angeles.

Herscheid – Am Pfingstmontag um vier Uhr war es endlich soweit. Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit ging es für das RAAM-Team per Bus auf in Richtung Flughafen Frankfurt, wo der Flieger die vier Radfahrer und elf Betreuer samt großem Equipement nach Los Angeles chauffierte.

„Die letzten zwei Jahre vergingen wie ein halbes Jahr. Keiner wusste anfangs, was man braucht, wie das Projekt vorbereitet und umgesetzt werden soll und welch ein Team man dahinter braucht“, sagt Chef-Koordinator Frank Lachnitt. 

Sowohl im Fahrer-, als auch im Betreuerteam kam es zu Veränderungen. „Über den Zeitraum hinweg bekommt man das Gefühl dafür, ob jemand ins Team passt und ob man an den entsprechenden Positionen die richtige Person hat. Aber das ist vollkommen normal und wir wissen, dass wir jetzt ein sehr gutes Fahrer- und Betreuerteam haben“, erzählt Lachnitt. 

Neben der sportlichen Vorbereitung war der finanzielle Aspekt ein gleichwertiger Begleiter über die zwei Jahre. „Es war viel Klinkenputzen angesagt, aber es hat sich gelohnt. Auch für die Palliativstation des Krankenhauses Hellersen“, konnte Lachnitt schon jetzt mitteilen, dass auch das Charityprojekt der Sportler ein Erfolg wird. 

Doch was passiert nach der Landung in Los Angeles? Nach der Ankunft in der „Stadt der Engel“ bleibt für Sightseeing nicht viel Zeit. Es müssen drei Kleintransporter und das große Wohnmobil übernommen werden. 

Hierzu richtet Lachnitt einen Dank an die Firma Fuchs, die durch Kontakte dafür sorgte, dass ein Wohnmobil von Washington nach Los Angeles transferiert wird. Von LA aus geht es nach Ramona, wo sich das Team knapp sechs Tage akklimatisieren und vorbereiten wird. 

Aber schon ab jetzt sind Fahrer und Betreuer fest im Regelmodus des Veranstalters. „Es gibt in den Tagen vor dem Start Pflichtpunkte abzuarbeiten, für die der Veranstalter bei Nichterfüllung Strafen ausspricht“, erklärt Lachnitt das harte und enge Regelwerk des Wettbewerb. 

Beginnend mit der Übernahme der Startunterlagen müssen die Fahrzeuge mit den Hinweisschildern und Logos beklebt werden. Danach folgen eine Media-Team-Besprechung, eine Crew- und eine Fahrerbesprechung und weitere Termine mit Teamvorstellung vieles mehr. 

„Der Nervositätspegel ist auf einer Skala bis zehn derzeit bei fünf“, wirken Fahrer und Team noch recht entspannt. Doch alle sind sich sicher, dass dieser Pegel spätestens am Samstag, 15. Juni, um 12 Uhr Ortszeit ändern wird, wenn der Startschuss in Oceanside für die vier Fahrer Markus Gärtner, Julian Becker, Sven Dunker und Miki Milivoje Nilovic und das Betreuerteam fällt.

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