So lief der Start

Premiere für die neue Aula: Blutspende zur inoffiziellen Einweihung

Der Blick von der Empore auf die Schulaula, die am Donnerstag erstmals für eine Blutspende genutzt wurde.
+
Der Blick von der Empore auf die Schulaula, die am Donnerstag erstmals für eine Blutspende genutzt wurde.

Sie ist das Prunkstück des Bildungszentrums am Rahlenberg: In der Aula sollen neben Schulveranstaltungen auch Konzerte, Theater- und Kabarettabende stattfinden. Zu der inoffiziellen Einweihung am Donnerstag kamen mehr als 150 Personen, um zugleich einen lebensretten Dienst zu leisten.

Herscheid – Wegen der Sanierung der Schützenhalle zog das DRK mit seiner Blutspende um zum Rahlenberg. Dies bedurfte einer Neuplanung: Wie werden die Stationen angeordnet? Wer benötigt wie viel Platz? Wie sollen die Besucher gesteuert werden? Bianca Langenbach und ihr Team hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun. Auch wenn bei der Umsetzung der Planungen manch ein unvorhersehbares Problem auftrat, zeigte sie sich zufrieden: „Ich hatte mit einem holprigeren Start an neuer Stelle gerechnet.“

Die Aula als solches bewerteten Helfer und Besucher durchweg positiv. „Die Räumlichkeiten sind einfach top. Hier lässt sich die Einbahnstraßenregelung der Spender gut umsetzen“, sagte beispielsweise Gabriele Busenius, die sowohl Spenderin, aber auch Mitglied des Helferteams ist. Rollbare Tische und die Ebenerdigkeit erleichterten den Aufbau.

Der Weg zu den Zapfstationen

Vom seitlichen Eingang an der Bergstraße wurden die Besucher über die Anmeldung seitlich an der Aula vorbeigeleitet auf die Bühne für das Arztgespräch und letztlich in die Aula zu den „Zapfstationen“. Nach der Ruhepause im hinteren Bereich Richtung Mensa ging es am Gabentisch des DRK vorbei und über einen Teil der Rampe hinauf zum Ausgang Richtung Turnhalle. Wie geplant konnte somit Begegnungsverkehr vermieden werden.

Getreu der Devise „Aller Anfang ist schwer“ hakte es am Donnerstag aber auch an einigen Stellen: Die Mitglieder des Blutspendedienstes West hätten sich mehr Platz gewünscht; für mehr als die aufgestellten acht Liege könnte es eng werden. Zudem traten immer wieder Warteschlangen auf, insbesondere vor der Bühne und dem Arztgespräch. Und manch ein Besucher erreichte sein Ziel leicht schnaufend nach einem Anstieg zum Rahlenberg, an dem es – im Vergleich zur Schützenhalle – keine Parkplätze direkt vor dem Gebäude gab.

Um die Resonanz der Spender zu erfragen, hatte Bianca Langenbach kurz vor dem Ausgang eine Feedback-Box aufgestellt. Dort waren die Besucher aufgefordert, ihre Meinung zur Blutspende per Zettel einzuwerfen. Diese sollen zeitnah ausgewertet werden.

Appell: Vorab Termin reservieren

Auch die Helfer hatten indes einen Wunsch: Für den nächsten Termin (am 16. Dezember erneut in der Aula) hoffen sie, dass wieder mehr Spender das Angebot der Terminreservierung nutzen und nicht spontan vorbeischauen. Dadurch könnten Wartezeiten reduziert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare