Polizei bestätigt Ursache für Lkw-Unfall in den Silbergkurven: Zu schnell und Ladung schlecht gesichert

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Herscheid - Die Polizei bestätigte am Dienstag, dass der Lkw-Fahrer, der am Montag in den Silbergkurven umkippte, zu schnell unterwegs gewesen war und seine Ladung nicht richtig gesichert hatte. 

Ein 33-jähriger Portugiese war am Montag mit seinem Lkw umgekippt und auf der Straße liegen geblieben. Nach Zeugenaussagen sei der Lkw-Fahrer zu schnell unterwegs gewesen. Dies konnte durch die Untersuchungen am Fahrzeug am Dienstag bestätigt werden. Zudem wurde festgestellt, dass die Ladung – Bandstahl – nicht ausreichend gesichert war. „Der Lkw war zwar nicht über-, aber voll beladen. Wenn sich die Ladung durch unzureichende Sicherung löst, verlagert sich der Schwerpunkt der Last und ist dann nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen“, erklärt Marc Schulz, Sachbearbeiter des Verkehrskommisariats Lüdenscheid. In Verbindung mit der zu schnellen Geschwindigkeit, mit der der Sattelzug in die Kurve fuhr, sei es dann zum Unfall gekommen.

Mängel am Fahrzeug wurden durch die Untersuchtung ebenfalls bestätigt. Die Druckluftanlage war manipuliert, eine Achse ausgeschlagen und ein Reifen an der Innenseite deutlich ausgewaschen. „Die Mängel haben sich aber höchstwahrscheinlich nicht auf den Unfall ausgewirkt“, sagt Marc Schulz. Trotzdem sei es eine Ordnungswidrigkeit.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 100 000 Euro, 8 000 Euro davon an der Leitplanke und mehreren Leitpfosten.

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