Warnung vor Hitzetod im Auto

Pfingsthunderennen: Appell des Pudelklubs zeigt Wirkung

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Diesen Vierbeiner scheint das Rennen auf dem Hundeplatz Schwarze Ahe nicht anzustrengen. Es wirkt so, als ob er lächelnd auf der 50 Meter langen Strecke in Richtung Ziel saust.

Herscheid – Großer Andrang herrschte beim Pfingsthunderennen in Schwarze Ahe: Der Pudelklub „Die Märker“ konnte 61 Starter bei seinem Wettbewerb begrüßen.

Nach den tragischen Vorfällen im Vorjahr, als ein Hund wegen Überhitzung im Auto gestorben war, gingen die Organisatoren diesmal besonders wachsam zu Werke. „Wir haben damals Anzeige erstattet, wollen eine Wiederholung aber unbedingt vermeiden“, sagt Iris Haußmann, zweite Vorsitzende des Pudelklubs. 

Neben regelmäßigen Durchsagen per Lautsprecher hingen überall auf dem Vereinsgelände Schilder, die vor den Gefahren von Hitze im Auto warnten. Zudem kontrollierten Mitglieder des Pudelklubs und der Rettungshundestaffel Märkisches Sauerland die abgestellten Fahrzeuge. Glücklicherweise verhielten sich die Hundehalter diesmal korrekt. 

Die Tiere zeigten auf dem Hundeplatz beachtliche Leistungen. Die 50 Meter lange Strecke absolvierten sie in Sekundenschnelle. Zwei Durchgänge galt es zu absolvieren, per elektronischer Zeitmessung wurden die schnellsten Teilnehmer ermittelt. 

Der Fairness halber waren alle Hunde in unterschiedlichen Gruppen, je nach Größe und Alter, eingeteilt. Die besten Läufer wurden mit Urkunden und Pokalen belohnt; für alle Hunde gab es Wiener Würstchen. 

In einer Sonderklasse für Hunde mit Beeinträchtigung ging der 16 Jahre alte Mecki an den Start. Der Jack Russell Terrier ist seit zwei Jahren blind. Frauchen Liane Arnold kam trotzdem mit ihm nach Herscheid und absolvierte die Läufe mit ihm gemeinsam. „Er kennt den Platz und ich erkläre ihm vorher alles“, sagte die Gelsenkirchenerin. Gemeinsames Ziel sei es nicht, neue Rekordzeiten aufzustellen, sondern einen schönen Tag im Freien zu verbringen.

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