In drei Wochen sollen der Alte Schulplatz und der Neuer Weg freigegeben werden

Parken in der Dorfmitte: Eine Lösung muss her

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Sie sollen für Gemütlichkeit sorgen: Die Sitzbänke werden rund um die Solitärbäume aufgestellt, die mitten auf dem Schulplatz und am Beginn des Platzes (unweit der Bushaltestelle) gepflanzt werden.

Herscheid - Parkverbot in der Dorfmitte? Oder doch eine entschärfte Variante? Bei der Neuregelung der Parksituation erkundigt sich die Verwaltung aktuell bei den betroffenen Gewerbetreibenden.

Die Arbeiten am Alten Schulplatz und am Neuer Weg nähern sich ihrem Finale. Ende Oktober soll der erste Bauabschnitt der Neugestaltung abgeschlossen sein. In gut drei Wochen wird die Sperrung der Flächen wieder aufgehoben. Bis dahin muss die Verwaltung entscheiden, ob und wie lange auf dem Schulplatz und im direkten Umfeld geparkt werden darf. 

Macht eine Parkscheiben-Zone an dieser Stelle Sinn? Wie wären die Auswirkungen auf die umliegenden Straßen? Um ein Meinungsbild zu erstellen, wurden vor einigen Tagen die Gewerbetreibenden im Dorf angeschrieben. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, sich zu diesen Fragen zu äußern. 

Fest steht, dass die Umgestaltung der Dorfmitte eine Änderung mit sich bringen wird: Die Anzahl der Parkplätze auf dem Alten Schulplatz soll stark reduziert werden. Auch eine Parkzeitbegrenzung ist im Sinne der Verwaltung. Ob die einstigen Parkboxen auf dem Neuer Weg nach Beendigung der Pflasterarbeiten erhalten bleiben, erscheint ebenso ungewiss. 

Änderungen an diesen Stellen werden direkte Auswirkungen auf das Parkverhalten an Lüdenscheider und Plettenberger Straße haben. Ob eine Änderung der Parkregelung dort ebenfalls erforderlich ist? Auch darüber machen sich die Verwaltungsmitarbeiter Gedanken. Für eine Lösung bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Bauarbeiten schreiten täglich voran: Die ersten beiden Licht-stelen am Neuer Weg sind bereits aufgestellt worden. 

Zudem sind die Sitzbänke geliefert worden, die an den beiden Solitärbäume aufgestellt werden. Vorgesehen sind zwei Standpunkte: einer direkt auf dem Alten Schulplatz und einer am Beginn der Fläche, unweit der Bushaltestelle am Markt. 

Apropos Bäume: Mitglieder der Verwaltung und des Bau- und Planungsausschusses haben inzwischen eine Baumschule am Niederrhein besucht und eine Auswahl getroffen. Für die Solitärbäume wurden Sumpfeichen ausgewählt; im Bereich der Stufenanlagen sollen Rotahorne gesetzt werden. Dies geschieht zum Abschluss der Maßnahme – die Bäume sollen für Farbtupfer auf der neuen Fläche sorgen.

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