Bauhof-Fuhrpark: Kleinere Fahrzeuge, die flexibel einsetzbar sind

Orange Trecker-Flotte

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Die Mitglieder des Bauhofausschusses schauten sich den Neuling des Fuhrparks an: Der Fendt 209 verfügt über einen Heckcontainer, in dem problemlos auch größeres Werkzeug transportiert werden kann.

Herscheid - Der „Härtetest“ Winterdienst steht ihm noch bevor: Der Fendt 209 komplettiert die orange Trecker-Flotte des Herscheider Bauhofs. Der Fuhrpark ist damit bestens in Schuss.

„Wir sind aktuell super aufgestellt“, bemerkt Thomas Deitmerg. Für die Besichtigung mit dem Bauhofausschuss hatten der Vorarbeiter und seine Kollegen alle Fahrzeuge aus den Garagen gefahren und zu einer kleinen Parade formiert. Die Besucher waren durchaus beeindruckt. 

Auffällig: Große Laster und Unimogs sucht man beim Bauhof inzwischen vergeblich. Stattdessen dominieren Trecker den Fuhrpark. Notgedrungen war aufgrund eines Ausfalls im Jahr 2010 der erste Fendt (Typ 412) geleast worden. Die Erfahrungen damit waren derart gut, dass inzwischen drei weitere Traktoren desselben Herstellers hinzugekommen sind, der letzte erst vor wenigen Monaten. 

Thomas Deitmerg wies auf die Vorteile hin: Die Fahrzeuge seien nicht nur günstiger in der Unterhaltung und weniger reparaturanfällig als ihre „größeren Vorfahren“. Vor allem ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten machen die Fahrzeuge so wertvoll. Gepaart mit zusätzlichen Anschaffungen wie kleinen Anhängern oder Heckcontainern zum Transport von Werkzeug sind sie für den Bauhof sowohl im Ortskern, aber auch in den Außenbereichen zu unverzichtbaren Helfern geworden. 

Eine solch gute Ausrüstung ist nur dank regelmäßiger Investitionen möglich. Geld, das gut angelegt ist, betonte Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Denn: „Einen Fahrzeug-Ausfall können wir uns nicht erlauben“. Vor allem im Winterdienst seien die Bauhof-Mitarbeiter auf technisch einwandfreie Fahrzeuge angewiesen. Die Neuanschaffungen kommen somit auch den Bürgern zugute, die sich auf die Dienste des Bauhofes verlassen können. 

Angesichts der aktuell eher frühlingshaften Witterung ist allerdings noch nicht an den Einsatz von Schneeschieber und Schneeketten zu denken. „Noch haben wir kein Streusalz bestellt“, sagt Thomas Deitmerg. Da das Streugut bei längerem Verbleib im Bauhof-Lager Nässe zieht, soll dieses erst bei einem entsprechendem Wetterumschwung geordert werden; innerhalb von zwei bis drei Tagen werde dieses geliefert, beruhigte der Vorarbeiter. 

Zudem verwies er auf die guten Kontakte zur Straßenmeisterei, auf dessen Gelände eine Salzreserve des Bauhofs liegt. „Wir sind einsatzbereit“, versicherte Deitmerg, der bereits gespannt ist, wie sich der neue Trecker in seinem ersten Herscheider Winter „schlagen“ wird.

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