Spieker geöffnet und Führung durch Apostelkirche

Neustart nach Corona-Pause: Heimathaus öffnet nach 18 Monaten wieder

Winfried Junker befreite Flure, Treppenaufgang und Räume von Spinnweben.
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Winfried Junker befreite Flure, Treppenaufgang und Räume von Spinnweben.

Wahrzeichen, beliebtes Fotomotiv, gute Stube der Gemeinde: All diese Bezeichnungen treffen auf das Herscheider Heimathaus zu. Dieses kann am Sonntag, 12. September, endlich seinen langen Dornröschenschlaf beenden.

Herscheid - Nach 18 Monaten Corona-Pause hat der Geschichts- und Heimatverein seine Arbeit wieder aufgenommen. Zum Auftakt trafen sich elf Vereinsmitglieder zu einem intensiven Arbeitseinsatz. Mit vereinten Kräften sorgten die Heimatfreunde dafür, dass die verschiedenen Räume und die Exponate wieder in frischem Glanz erstrahlen.

Eineinhalb Jahre der Zwangspause hatten ihre Spuren hinterlassen, entsprechend viel gab es zu tun. Es wurden Fenster geputzt, die Exponate vom Staub befreit und die Spinnen aus den Zimmerecken vertrieben, die Böden gesaugt und vieles mehr.

Die Anstrengungen geschahen nicht ohne einen besonderen Grund, denn dem Heimathaus steht in Kürze der erste Öffnungstag seit Februar 2020 bevor. Am Sonntag, 12. September, findet der Tag des offenen Denkmals statt und auch der Spieker ist wieder für Besucher geöffnet. In der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr öffnet das Heimathaus seine Türen.

Projektor-Ausstellung

Manche Zimmer des Spiekers wurden in den vergangenen Monaten umgeräumt und verschiedene Exponate wurden ausgetauscht. Dadurch gibt es auch für wiederkehrende Besucher etwas Neues zu entdecken. Ein Beispiel: Auf dem Dachboden des Spiekers ist eine Ausstellung mit historischen Projektoren und Filmvorführgeräten vorbereitet. Die Geräte, deren Funktionen auf Hinweisschildern erklärt werden, stammen zum Teil aus der ehemaligen Herscheider Hauptschule, zum Teil wurden sie dem Heimatverein von Privatpersonen überlassen.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist an diesem Denkmaltag auch die Besichtigung der Evangelischen Apostelkirche möglich. Dies könnte eine der letzten Möglichkeiten sein, das Gotteshaus in seiner jetzigen Ausgestattung zu besuchten. Bekanntlich soll die Apostelkirche umfangreich saniert werden. Wer die Kirche und ihre Geschichte(n) erleben möchte, der kann sich beim Tag des offenen Denkmals ganz einfach im benachbarten Spieker für eine Führung anmelden.

Mit Kaffee und frischen Waffeln können Besucher und Vereinsmitglieder das Wiedersehen im und am Heimathaus feiern. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln in NRW, müssen sich alle Beteiligten an die 3-G-Regel halten. Es dürfen nur Personen in den Spieker, die geimpft, genesen und oder getestet sind. Außerdem gilt im Spieker Maskenpflicht.

Die Herscheider Heimatfreunde freuen nach so vielen Monaten auf den Neustart und hoffen auf viele Gäste am Tag des offenen Denkmals.

Eineinhalb Jahre lang waren Besichtigungen nicht möglich, ruhte der Besucherverkehr im Spieker. Mit einem gemeinsamen Arbeitseinsatz erweckten die Heimatfreunde ihre gute Stube zu neuem Leben.

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