Richtfest zum Greifen nah

Neues Flieger-Vereinsheim nimmt Form an

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Hier entsteht das neue Fliegerheim in Hüinghausen: Daran wird seit April eifrig gearbeitet und die ersten Baufortschritte sind bereits deutlich zu erkennen – sehr zur Freude von Architekt Karl-Heinz Müller (links) und Vereins-Pressesprecher Dr. Markus Krummenerl (rechts).

HERSCHEID - „In den nächsten zwei Wochen werden die Fortschritte noch deutlicher zu sehen sein, denn das Aufstellen der Wände samt Dach steht  bald an“, beschreibt Dr. Markus Krummenerl, Pressesprecher der heimischen Fliegergruppe, den Stand der Bauarbeiten auf dem Vereinsgelände am Habbel.

Dort läuft bekanntlich seit April der Umbau des Fliegerheims, für den das alte Clubhaus schon weichen musste. An dessen Stelle ist mittlerweile der Grundriss des neuen Gebäudes zu erkennen. 

Architekt Karl-Heinz Müller äußert sich deshalb vor Ort zufrieden zum bisherigen Ergebnis: „Die Bodenplatten wurden gegossen und die Aufkantung ist fast fertig. Die Maurer beginnen ab dieser Woche ihre Arbeit. Damit liegen wir weiterhin im Zeitplan, der besagt, dass wir im Herbst alles abgeschlossen haben wollen.“ 

Eingehalten werden kann dieser Zeitplan bislang auch deshalb, weil die Vereinsmitglieder selbst kräftig Hand anlegen. Egal ob beim Kamin-Abriss, dem Ausräumen der Kantine oder dem Anstreichen von Holzbrettern für die neuen Raum-Decken – etliche Flieger unterstützen die Baumaßnahmen und senken somit obendrein die Umbau-Kosten. 

„Bis auf die Arbeiten mit dem Bagger und das Gießen von Beton haben wir in der Anfangszeit viel in Eigenleistung gemeistert. Aber klar ist auch, dass Aufgaben, wie das Verlegen der Elektrik, von Experten erledigt werden müssen“, verweist der Vorsitzende Daniel Gärtner auf die Tatsache, dass einige Kosten für den 130 Mitglieder zählenden Verein unausweichlich sein werden. 

In knapp drei Wochen steht aber erst einmal das Richtfest vor der Tür, wie Architekt Müller zu berichten weiß: „Ende Juni dürfte von außen ein echtes Gebäude zu erkennen und der Rohbau fertiggestellt sein.“ Aus diesem Anlass plant die Fliegergruppe eine kleine Feier für alle Mitglieder und Sponsoren; ein genauer Termin steht noch nicht fest. Dieser soll genau wie Details über das Rahmenprogramm aber rechtzeitig bekannt gegeben werden. 

Während vor allem an den Werktagen fleißig am neuen Clubheim gearbeitet wird, läuft der Flugbetrieb trotzdem weiter. Von der momentanen Umgebung, die natürlich von der Baustelle geprägt ist, lässt sich der Verein nicht von seinen Aktivitäten abbringen. „Wir wissen, wofür wir es machen und freuen uns bereits auf die tollen neuen Möglichkeiten, in deren Genuss wir hoffentlich noch in diesem Jahr kommen werden“, ist die Vorfreude bei Pressesprecher Krummenerl und seinen Kollegen deutlich zu spüren. 

Kein Wunder, schließlich ist ein modern ausgestattetes Fliegerheim geplant, in dem Schulungsraum und Cafeteria getrennt sein werden, was die Nutzung des Gebäudes noch vielfältiger machen soll. Begeistert zeigen sich die Flieger zudem von der eingeplanten Fußbodenheizung, durch die man künftig selbst im Winter gerne am Flugplatz verweilen kann. Übrigens erhält auch die dazugehörige Terrasse dank neuem Zaun und schicker Brunnenanlage eine attraktive Gestaltung. 

Bis es soweit ist, gibt es jedoch noch eine Menge zu tun und ein sportliches Event wird in dieser Zeit ebenfalls stattfinden: Mitte Juli geht es für die Vereinsmitglieder ins Fliegerlager nach Dinkelsbühl (Bayern). „Dort werden wir dann glücklicherweise keine Baustelle um uns herum haben“, freuen sich die heimischen Flieger auf eine willkommene Ablenkung.

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