Zuschauer lauschen weihnachtlichen Klängen unter Regenschirmen

Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr: Wetterbeständige Musiker 

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Mit Regenschirmen lauschten die Herscheider der Musik.

Herscheid – Zum Weihnachtsfest werden viele Traditionen gepflegt. In Herscheid ist es schon lange Brauch, dass der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr an 12 Stationen Halt macht, und den Anwohnern mit den schönsten Weihnachtsliedern ein frohes Fest wünscht.

Trotz des immer wieder einsetzenden heftigen Regens wollten die 17 Musikerinnen und Musiker ihre Reise durch die Gemeinde nicht abbrechen oder verkürzen.

Bevor die ersten Töne am Markt erklangen, suchten einige Schutz vor dem nasskalten Wetter im nahen Schuhgeschäft. Gerne wurde ihnen „Asyl“ gewährt. Es ist bestimmt nicht das erste Mal gewesen. Auch der 8-jährige Leo Willkomm erschien mit einem kofferähnlichen Gegenstand. Um 11.20 Uhr sollte der Beginn des Heiligabendblasens sein. Leo öffnete den Koffer und heraus kam sein Musikinstrument, eine Posaune. Leo übt bereits seit einem halben Jahr mit den Kameradinnen und Kameraden des Musikzuges und hatte an diesem Heiligabend seinen ersten öffentlichen Auftritt. Tapfer reihte er sich beim Musikzug im strömenden Regen ein und spielte ohne einen falschen Ton mit. Die Weihnachtslieder ließen die rund 70 Besucher am Markt fast das schlechte Wetter vergessen. Umschläge mit größeren und kleineren Beträgen wechselten am Ende den Besitzer.

Auch vor dem Restaurant „Zum Adler“ spielte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr.


Die vorletzte Station war das Herscheider Seniorenheim. Dort hatten sich erwartungsfroh die Bewohner und Betreuer auf den zwei Ebenen versammelt. Stabführer Benedikt Werzner brauchte eigentlich die Damen und Herren des Musikzuges nicht daran erinnern, dass leise, und somit auch gefühlvoll gespielt werden sollte. Bei den bekannten Melodien sah man ein Aufleuchten und Lächeln in den Gesichtern der Seniorinnen und Senioren. Mit einem herzlichen Applaus dankten die so musikalisch Beschenkten dem Bläserchor, der sich zur letzten Station am und im Feuerwehrgerätehaus aufmachte.

Leo hatte an Heiligabend seinen ersten öffentlichen Auftritt mit den Kameraden des Musikzuges. Im Schuhhaus Schöttler packte er seine Musikinstrument, eine Posaune, aus.


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