Vorfreude in Herscheid

Großer TV-Auftritt für Museumseisenbahn in dieser bekannten ZDF-Wissensshow

Die Dampflokomotive „Spreewald“ wurde an mehreren Stellen in Szene gesetzt.
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Die Dampflokomotive „Spreewald“ wurde an mehreren Stellen in Szene gesetzt.

Knapp fünf Monate nach den Dreharbeiten kommt die Märkische Museumseisenbahn (MME) ins Fernsehen - und zwar an diesem Wochenende in einer bekannten ZDF-Wissensshow.

Herscheid - Am Sonntag (18. Juli) ist die Museumseisenbahn um 19.30 Uhr in der bekannten ZDF-Sendung „Terra X“ zu sehen, wie der verantwortliche Produktionsleiter Christopher Albrodt gegenüber unserer Redaktion bekanntgab.

Die Museumseisenbahn werde in der zweiten Folge einer neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe mit dem Titel „Deutschland in…“ zu sehen sein. Dabei beleuchtet Moderator Mirko Drotschmann drei Epochen, die das Leben in Deutschland tiefgreifend verändert haben: die Frühe Bronzezeit, die Industrielle Revolution und die Goldenen Zwanziger Jahre. Spielszenen, dokumentarische Sequenzen und Computeranimationen nehmen die Zuschauer mit auf eine besondere Zeitreise.

Für die zweite Folge hatte Ende Februar ein siebenköpfiges Filmteam der Kölner Produktionsfirma „Gruppe 5“ den Bahnhof Hüinghausen besucht. Gedreht hatte man aber nicht nur dort, sondern auch in der Museumseisenbahn und entlang der Bahnstrecke im Elsetal. Regie führte Leonard Claus, der uns Einblicke in die Arbeit seines Teams gewährte: „Für die Dreharbeiten waren wir in den vergangenen Monaten an vielen besonderen Orten in Deutschland und Österreich.“

Besucht worden seien etwa das Schloss Neuschwanstein, die Villa Krupp und die Völklinger Hütte. In diese Reihe prominenter Drehorte schaffte es auch die Märkische Museumseisenbahn: „Wir haben einen historischen Bahnhof mit dampfbetriebener Eisenbahn in Nordrhein-Westfalen gesucht. Und diese wollten wir dann auch in Aktion erleben“, erklärte der Regisseur, warum die Wahl auf Hüinghausen fiel.

Die MME-Mitglieder konnten sich damit nicht nur über eine Finanzspritze für ihren Verein freuen, sondern zum Teil auch an den Dreharbeiten mitwirken. Lokführer, Heizer, Bremser – all diese Positionen mussten natürlich besetzt werden, um die Dampflok „Spreewald“ für die Filmaufnahmen durch das Elsetal fahren zu lassen. MME-Chef Udo Feldhaus hielt derweil per Handfunkgerät den Kontakt mit dem an der Strecke postierten Fernsehteam, das an mehreren Stellen und aus unterschiedlichen Perspektiven Aufnahmen machte. Ein Kameramann filmte sogar aus einem fahrenden Auto heraus. Auch eine Drohne für Luftaufnahmen kam zum Einsatz.

„Terra X“-Moderator Mirko Drotschmann war ebenfalls beteiligt und ließ sich als Fahrgast in Szene setzen. Er wird sich in der ZDF-Sendung vom Bahnhofsgelände und aus der Museumseisenbahn melden, wobei auch der Ortsname Hüinghausen auftauchen wird.

Da es in der zweiten Doku-Folge um die Industrialisierung geht, spielt die Eisenbahn eine Hauptrolle: „Am Anfang hatten viele Menschen noch Angst vor den rauchspeienden Drachen, wie die Dampflokomotive wegen ihres Schnaubens und Zischens genannt wurde. Doch ihr Siegeszug war nicht aufzuhalten. Mit der Eisenbahn wuchs der Hunger auf Eisen und Stahl, Werkstoffe, die bald Alltag und Arbeitswelt eroberten“, heißt es in der Programmankündigung des ZDF.

Wer sich die „Terra X“-Folge mit der Märkischen Museumseisenbahn schon jetzt anschauen möchte, findet diese bereits online in der ZDFmediathek unter terra-X.zdf.de

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