Vorweihnachtliche Feierstunde lockt 340 Senioren in die Gemeinschaftshalle

Modernes und Traditionelles kombiniert

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Die Kinder und Erzieherinnen des Familienzentrums "Unterm Regenbogen" begeisterten die Zuschauer in der Gemeinschaftshalle nicht nur mit Gesang, sondern auch mit einem Tanz und einem Fingerspiel.

Herscheid - Eine elegante Mischung aus Neuem und Bewährtem erlebten gestern Nachmittag 340 Besucher in der Herscheider Gemeinschaftshalle.

Die ersten Gäste sicherten sich bereits gegen 14 Uhr ihre Sitzplätze in den vorderen Reihen. Erst eine Stunde später begann die vorweihnachtliche Feierstunde der Gemeinde für Senioren mit Klängen des Musikzuges. 

Diese Veranstaltung habe eine lange Tradition, erinnerte Moderator Wolfgang Weyland: Vor exakt 50 Jahren hatte der Altenkreis unter der Regie von Paul Gerhard Prolingheuer erstmals zu einer solchen Feier eingeladen – damals noch in die Schulaula am Rahlenberg. Weil der Zuspruch über die Jahre immer mehr zunahm, folgte schließlich der Umzug in die Gemeinschaftshalle. 

Seit nunmehr 15 Jahren obliegt Wolfgang Weyland die Organisation. Trotz jährlich wechselnder Programmpunkte steht dabei eines stets im Mittelpunkt, betonte Weyland: „Wir besinnen uns gemeinsam auf das, was Weihnachten wirklich ausmacht.“ 

In den letzten Tagen lese er immer häufiger von Weihnachtskegeln oder Weihnachtsskat. Was diese Veranstaltungen besonders mache, könne er nicht erkennen. „Mit Weihnachten hat das jedenfalls nichts am Hut“, sagte Weyland. 

Geschichten, Lieder und Zeit zu Gesprächen prägten den gestrigen Nachmittag. Nach dem Auftakt durch den Musikzug betraten die Mädchen und Jungen des Familienzentrums die Bühne. Sie sangen Nikolauslieder, zeigten ein Fingerspiel und führten einen Tanz auf. 

Unverzichtbar für die Feierstunde ist der letzte verbliebene Herscheider Männergesangverein: Der „Sängerbund“ Rärin überraschte unter anderem mit einem Advents-Jodler, mitsamt zweier selbst geschriebener Strophen. 

Wie schwungvoll Weihnachtslieder daherkommen können, bewies das Trio „Herscheid Sounds“. Das Medley aus englischen und deutschen Weihnachtsliedern war geprägt von flotten Jazz-Einflüssen. „Da soll keiner sagen, wir seien nicht modern“, lobte Weyland.

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