Mobile Mini-Phänomenta erfreut bis zu den Herbstferien die Hüinghauser Schüler

Naturwissenschaften zum Anfassen

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Eine selbstgebaute Murmelbahn und die Frage: Läuft die Kugel auch bis zum Ende durch? Die Grundschüler erarbeiteten einen Plan.

HERSCHEID - In den vergangenen Tagen wurden die neuen Titelträger der Nobelpreise verkündet. Vergeben wird dieser in sechs Kategorien: Chemie, Physik, Medizin, Literatur, Physiologie und der Friedensnobelpreis.

Was die Naturwissenschaften betrifft, so ist man durch die Verkündung der Preisträger für wenige Augenblicke an Naturwissenschaften mehr interessiert als üblich. Den Nachwuchs für Naturwissenschaften zu begeistern, dieses Ziel hat sich das Bildungswerk NRW zusammen mit dem Arbeitsgeberverband Lüdenscheid auf die Fahne geschrieben und die mobile „Mini-Phänomenta“ ins Leben gerufen. 

Bereits vor vier Jahren war diese Mini-Phänomenta schon einmal in der Grundschule Hüinghausen zu Gast und so freute sich Schulleiterin Heike Zielinski, dass die 24 naturwissenschaftlichen Stationen umfassende Ausstellung wieder in Hüinghausen für zwei Wochen zur Verfügung steht. 

Mit einem großen Tag der offenen Tür wurde die Mini-Phänomenta allen Besuchern, Schülern und Erwachsenen zugängig gemacht. Bis zum Beginn der Herbstferien (ab dem 20. Oktober) haben nun nur noch die Schüler und Lehrer die Möglichkeit, sich mit der Naturwissenschaft zum Anfassen zu befassen. 

Um die Schüler gleich zu Beginn mit so vielen Stationen wie möglich in Kontakt zu bringen, wurden junge „Forscherteams“ mit einem Forscherpass ausgestattet. „Die Schüler sollen bewusst entdecken, was an den Stationen passiert“, erklärte Heike Zielinski. 

Nach zehn Stationen fragten die Lehrer, welche Station den Kindern am besten gefallen hat. Nach einer ausgiebigen Pause mit Broten, Brötchen und Kuchen ging es in eine zweite Runde, in der die restlichen Stationen erforscht wurden. 

Und vielleicht hat ja schon jetzt jemand der Grundschüler seinen Berufswunsch in den Naturwissenschaften gefunden.

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