Was geschieht, wenn ich auf dieses Rohr schlage?

Mini-Phänomenta weckt Technik-Neugier

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Inga Meyer-Marcotty, Juristin des Arbeitgeberverbandes (rechts), schaute sich gestern Vormittag im Beisein der Hüinghauser Grundschüler und von Schulleiterin Heike Zilinski (links) die Stationen der Mini-Phänomenta an. Hier zeigen die Kindern den von ihnen liebevoll genannten „Musikonator“. 

Herscheid - Die Plastikrohre sind unterschiedlich lang, manche gebogen, andere nicht. Schlägt man mit einem Schuh auf die Öffnungen, dann erzeugt man hohe und tiefe Töne. Genau deswegen haben die Schüler diesen Klangkörper der Mini-Phänomenta Musikonator getauft.

Seit Samstag stehen die 24 naturwissenschaftlichen Stationen in der Hüinghauser Schule (wir berichteten). Sie werden im Sachunterricht, aber auch in den Pausen genutzt – und die Kinder sind begeistert. „Sie genießen es, die Experimente ausprobieren zu können, ohne etwas erklären zu müssen“, sagt Schulleiterin Heike Zilinski. 

Dies sei in der heutigen digitalen Zeit von großer Bedeutung, in der vielen Kindern die Nutzung von Tablets und Handys geläufiger ist, als die Umsetzung von Bauanleitungen bei Modellen. Warum ändern sich die Töne des Musikonators? Das Nachdenken über Grundsätzliches wird an den Stationen angeregt. Auf spielerische Weise nehmen die Experimente den Schülern die Scheu vor technischen Fragen und faszinieren Jungen und Mädchen gleichermaßen. 

Davon konnte sich gestern Inga Meyer-Marcotty, Juristin des Arbeitgeberverbandes, überzeugen, der die Fortbildungen der Lehrer und die Organisation der Mini-Phänomenta finanziert hat. „Die Mini-Phänomenta ist ein wichtiger Baustein unserer Bildungsförderung“, erklärte die Juristin.

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