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„Meet & Greet“ mit Joey Kelly und mehr: So lief der Naturparktag auf der Nordhelle

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Von: Stefanie Vieregge

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Gut was los war am Samstagnachmittag auf der Nordhelle beim ersten Naturparktag rund um den Robert-Kolb-Turm.
Gut was los war am Samstagnachmittag auf der Nordhelle beim ersten Naturparktag rund um den Robert-Kolb-Turm. © Stefanie Vieregge

Wissenswertes und ein außergewöhnliches „Meet & Greet“ gab es neben vielen anderen Programmpunkten beim ersten Naturparktag auf der Nordhelle.

Herscheid – „ Wir wollen die Natur den Menschen näher bringen“, erklärte Barbara Dienstel-Kümper, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Naturpark Sauerland-Rothaargebirge e.V. Eine umfangreiche Aufgabe, die von vielen Schultern getragen und sehr engagiert ausgeführt wird. Als Plattform dafür fand am Samstagnachmittag ab 14 Uhr auf der Nordhelle rund um den Robert-Kolb-Turm der erste Naturpark-Tag statt.

Was etwas verhalten begann, wurde schnell belebter, und die zahlreichen Exkursionen – zu Fuß oder mit dem Rad – fanden regen Zuspruch. Vor allem der Wanderung mit Joey Kelly schlossen sich zahlreiche „Mitläufer“ an, um beim recht außergewöhnlichen „Meet & Greet“ mit dem Extremsportler zwanglos ins Gespräch zu kommen.

Diese Schleiereule – mitgebracht von Falknern – konnten sich Kinder auf die Hand setzen.
Diese Schleiereule – mitgebracht von Falknern – konnten sich Kinder auf die Hand setzen. © Stefanie Vieregge

Aber von vorn: Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Barbara Dienstel-Kümper und Begrüßung der offiziellen Gäste, mussten diese in einem Quiz ihr Wissen um die Nordhelle unter Beweis stellen. Die Kandidaten waren der Herscheider Bürgermeister Uwe Schmalenbach, der Geschäftsführer des Kreisheimatbundes Detlef Krüger, der Moderator der Veranstaltung Marcel Emmel (Reporter bei WDR 1Live und Ortsansässiger aus Meinerzhagen) sowie eine Freiwillige aus dem Publikum.

Die Fragen drehten sich um Entstehung, Entwicklung und Fakten rund um den Naturpark, und wurden selbstverständlich von allen (fast) vollständig korrekt beantwortet. Die Geschäftsführer des Vereins, Detlef Lins und Georg Schmitz, erläuterten die Aufgaben und Ziele, unter anderem die Entwicklung von nachhaltigem Wander- und Radtourismus, nachhaltige Regionalentwicklung, selbstverständlich den Natur- und Landschaftsschutz, aber vor allem, die Menschen in die Natur zu holen. So zählen Trekkingplätze im Wald zu den jüngsten Projekten, wo man nicht nur rasten, sondern auch zelten kann – buchbar beim Verein. Außerdem gehören Naturpark-Kitas und -schulen zum Programm, bei denen die Kinder spielerisch von den Parkrangern an die Themen herangeführt werden.

Ein besonderes „Meet & Greet“ gab es mit Extremsportler Joey Kelly (re.). Er lud zu einer Wanderung ein.
Ein besonderes „Meet & Greet“ gab es mit Extremsportler Joey Kelly (re.). Er lud zu einer Wanderung ein. © Stefanie Vieregge

Zahlreiche Aussteller fanden sich auf dem Veranstaltungsgelände im Wald. Die Falkner Harald und Birgit Schmid brachten einen selbstaufgezogenen Uhu und eine Schleiereule mit. Letztere durften sich die Kinder auf die Hand setzen – natürlich geschützt vor den scharfen Krallen durch einen dicken Lederhandschuh.

Die Künstlerin Claudia Grote zeigte ihr Schnitzhandwerk mit der Motorsäge und freute sich über den kühlen Platz im Wald. „Ich hatte ein bisschen Angst vor der Wärme, aber was für ein herrlicher Ort im Schatten!“

Zwei – durchaus sehr auffällige – Stelzenläufer waren unterwegs und erweckten Sagen und Mythen zum Leben.
Zwei – durchaus sehr auffällige – Stelzenläufer waren unterwegs und erweckten Sagen und Mythen zum Leben. © Stefanie Vieregge

Natürlich wurde auch was für die Kleinen geboten: Bernd Klüser holte mit seinem „Funny Fux“ die Kinder zum Tanz auf die Bühne, die schon wie Wildkatzen und andere Tiere geschminkt waren. Außerdem erweckten zwei Stelzenläufer verschiedene Sagen und Mythen zum Leben.

Eine bunte Mischung an Food Trucks begleitete die Veranstaltung, besonders beim Landhaus Stottmert bildete sich eine lange Schlange für die Waffeln am Stiel.

Am Abend trat die Band „Lauthals“ auf. Gefeiert wurde noch bis etwa 22 Uhr in den Abend hinein.

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