Martinsumzug leidet unter schlechtem Wetter: Wenige Besucher in Herscheid

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Die Pfadfinder stellten mit einem Rollenspiel in der Kirche die gute Tat von St. Martin dar.

Herscheid - „Sankt Martin, Sankt Martin...“, hieß es am Samstagabend, als die katholische Kirchengemeinde Herscheid zum traditionellen Martinsspiel so wie dem Martinsumzug eingeladen hatte. Wohl aufgrund des schlechten Wetters war die Teilnehmerzahl in diesem Jahr jedoch nicht so groß wie in der Vergangenheit.

Die Pfadfinder zeigten mit einem kleinen Rollenspiel die barmherzige Tat des heiligen Martin, der nach der Überlieferung seinen Soldatenmantel mit einem Bettler geteilt hat. Im Anschluss daran ging es mit Fackeln und Laternen von der Gartenstraße aus zum Freibadparkplatz.

Catalina Klein, die für diesen Abend in die Rolle des St. Martin geschlüpft war, führte den Laternenumzug auf einem Pferd an. Am Freibad angekommen, erwartete die Teilnehmer ein wärmendes Lagerfeuer, um das sich alle versammelten. Während St. Martin dieses mit seinen Soldaten mehrfach umrundete, wurde seine Geschichte von Pfarrer im Ruhestand Hans Erlemeier weiter erzählt.

Angeführt wurde der Umzug von Catalina Klein als St. Martin auf einem Pferd.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch den Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde unterstützt. Mit süßen Martinsbrezeln und heißen Getränken ließen die Besucher den Abend schließlich ausklingen.

Der Erlös der Getränke und die Martinsbrezeln an diesem Abend wird für das Projekt „Fe y alegria“, was aus dem Portugiesischen übersetzt Glaube und Freude bedeutet, in Peru gespendet.

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