Im März soll der Spatenstich für die Erweiterung der DRK-Kindertagesstätte erfolgen

Planungsprobleme behoben

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Noch trägt die Herscheider DRK-Kindertagesstätte ihr weißes Winterkleid. Doch sobald der Frühling beginnt, sollen auch die Arbeiten zur Erweiterung der Einrichtung starten. Darauf warten Erzieherinnen und Kinder bereits seit Monaten.

HERSCHEID - Die Verzögerung zehrt an den Nerven: Kinder, Erzieherinnen, Träger – sie alle wurden auf eine Geduldsprobe gestellt und hoffen nun, dass der Anbau an die DRK-Kindertagesstätte rasch umgesetzt wird.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde im September 2016 eine zusätzliche vierte Gruppe eingerichtet. Mit dieser personellen Aufstockung (sowohl bei den Kindern, als auch bei den Erzieherinnen) ging das Versprechen des Trägers einher, die Einrichtung um einen Anbau zu erweitern. Aufgrund von planerischen Schwierigkeiten verzögerte sich dieses Vorhaben; zwischenzeitlich mussten die Planungen komplett neu aufgestellt werden. 

Doch das Warten scheint nun ein Ende zu haben: „Die Baugenehmigung liegt uns jetzt vor“, kann Kathrin Weichert erleichtert feststellen. Die Geschäftsführerin der DRK-Kinderwelt Altena-Lüdenscheid betont, dass das Ausschreibungsverfahren läuft. Sobald der Bauplan verabschiedet worden ist, kann das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden – und zwar zeitnah: Der Spatenstich könnte im März erfolgen, sofern die Witterung mitspielt. 

Der doppelstöckige Ausbau soll in Richtung Freibad entstehen und den notwendigen Platz für eine bestmögliche Kinderbetreuung ermöglichen. Diese musste in den letzten eineinhalb Jahren auf beengtem Raum erfolgen: Der Turnraum, der eigentlich allen Kindern zur Verfügung stehen soll, wurde zum Gruppenraum für die vierte Gruppe umfunktioniert. 

Bewegungseinheiten, die zum Alltagsprogramm in der DRK-Kindertagesstätte zählen, mussten in den Flur oder einen Nebenraum der Igelgruppe verlegt werden. „Wir brauchen jede Menge Flexibilität“, erklärt Einrichtungsleiterin Elke Haase, die heilfroh ist, dass die Übergangsphase sich ihrem Ende nähert. 

Seit einigen Wochen hängen im Foyer der Einrichtung die aktuellen Ausbauplanungen. Auf diese Weise können sich Eltern und Kinder informieren, was auf sie zukommt. Erste Vorarbeiten in Form von Grünarbeiten sind bereits ausgeführt worden, als nächstes folgen die Erdarbeiten für den Massivbau. „Auch wir hätten den Anbau gerne schneller umgesetzt“, betont Kathrin Weichert, die hofft, dass zumindest die Bauphase problemfrei verläuft. Dann könnte der Anbau an den DRK-Kindergarten Ende des Jahres bezugsfertig sein, schätzt die Kinderwelt-Geschäftsführerin.

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