Ferienspiele in St. Laurentius - Kinderreporter

Lauri-Kinder sind wieder unterwegs

Plettenberg - Sechs Kinder berichten selbst von ihren Ausflügen bei den Ferienspielen der Kirchengemeinde St. Laurentius: Diese Woche ging es ins Schwimmbad, ins Freilichtmuseum Hagen und ins Kino

Sophia (7) und Emely (9) erzählen von den Ferienspielen am Dienstag: „Am Dienstag haben wir uns an der Kirche getroffen. Wir haben T-Shirts bemalt und unsere Namen daraufgeschrieben. Dann ging es in den Bus. Kein Kind wusste das Ziel. Auf der Autobahn hat Erika es dann doch verraten. Es ging nach Hagen ins Freilichtmuseum. Ich (Sophia) dachte, es sei eine riesige Halle, aber es war ein großes Dorf mit vielen interessanten alten Häusern. Es gab eine alte Bäckerei, eine Seilerei, einen Schuster, eine Schmiede und viele weitere Häuser. Auch die Lohmühle aus Plettenberg steht dort.

Als wir angekommen sind, mussten wir erstmal durch den Regen stapfen. Wir haben uns einen Sammelplatz gesucht und wurden in Gruppen eingeteilt. Nachdem wir uns gestärkt hatten – es gab zum Mittag Frikadellen, Schnitzel, Brötchen, Ketchup und Senf – sind wir losgezogen. Eine Gruppe stellte Farben aus Blättern und Pflanzen her, die zweite Gruppe stellte Papier her, die dritte flocht Seile und die letzte Gruppe schmiedete Nägel. In der Farbengruppe haben wir Farben hergestellt und damit ein Bild gemalt.

Am Ende haben wir uns dann am Sammelort getroffen und sind wieder nach Plettenberg gefahren, wo unser Mambakoffer schon auf uns wartete. Es war ein schöner Tag.“

Lilli (9) und Jona (7) berichten über die Lauri-Ferienspiele am Mittwoch: „Heute war der fünfte Tag mit den Lauris und wir sind das erste mal nicht weggefahren – stattdessen sind wir zu Fuß ins Kino Weidenhof gegangen und haben uns den Film „Hotel Transsilvanien“ angeschaut. Der Film handelt von der Liebe zwischen einem Menschen und einem Vampirmädchen, das 118 Jahre alt ist. Wir kannten den Film schon, aber er ist immer wieder witzig. Auf dem Rückweg zur Kirche sind wir bei der Eisdiele Sagui vorbeigegangen. Dort durfte sich jedes Kind ein Eis aussuchen. Das war lecker!

An der Kirche angekommen, gab es dann auch noch Kuchen und Waffeln. Nach dem Essen konnte man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Wir konnten eine Fähnchengirlande aus Stoff basteln oder an den Lauri-T-Shirts weiter malen. Dann gab es noch die Möglichkeit zu tanzen oder auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule zu spielen. Wir haben beim Tanzworkshop mit Marielle und Lea einen Tanz zu dem Lied „Ein Hoch auf uns“ eingeübt. Das hat richtig Spaß gemacht.

Am Ende des Tages durften wir noch einmal in den Mambakoffer greifen. Diesmal mussten wir uns nach unserem Geburtsdatum aufstellen – aber von Dezember bis Januar in der umgekehrten Reihenfolge. Es dauerte ein wenig, bis wir alle in der richtigen Position standen.“

Nele (10) und Tjelle (7) schreiben über ihre Erlebnisse am Donnerstag: „Am Donnerstag sind die Lauris ins Westfalenbad gefahren. Als die Lauris nach und nach an der Kirche ankamen, zogen sie sich wie jeden Tag zuerst ihr Lauri-T-Shirt an und es wurde ihnen gesagt, was sie einpacken sollten – nämlich Schwimmsachen und eine Regenjacke. Als alle da waren gingen sie zusammen zum Lauri-Bus. Erst fast am Ziel verriet Erika, wo es hinging: ins Westfalenbad nach Hagen.

Am Ziel stiegen zuerst die Betreuer aus, um die Bollerwagen auszuladen und nach ein paar Minuten dann auch die Kinder. Zunächst warteten die Lauris darauf, ins Bad und ins Wasser zu kommen. Dann ließ Erika endlich die Armbänder verteilen und wir konnten ins Bad. Die Umkleidekabine für die Mädchen wurde zusätzlich von einem Schwimmkurs belegt, sodass immer nur ein paar Kinder hinein konnten. Zum Mittagessen gab es wieder die beliebten Schnifris („Schni“ steht für Schnitzel und „Fris“ für Frikadellen) im Brötchen.

Alle die fertig waren, durften dann im Sport-, Spiel- oder Strudelbecken spielen oder auch in die Außensole gehen. Die Außensole ist draußen und ist so salzig, dass man es nicht beschreiben kann. Außerdem gab es eine Reifenrutsche, eine normale Rutsche, eine Kletterwand, ein Blubber-Becken und ein Sportbecken mit einem Ein-Meter-Brett und einem Drei-Meter Turm. Unter der Kletterwand befand sich noch eine Höhle und man konnte sich dort entlang hangeln.

Später waren alle wieder zur Rückfahrt im Bus und Erika verkündete die Reihenfolge für den Mambakoffer, die sich jeden Tag ändert, damit jeder mal am Anfang der Warteschlange ist. Am Donnerstag war es „von hinten nach vorne im Bus“. Es war wieder ein toller Tag, der allen gefallen hat, aber abends waren wir richtig geschafft.“

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