Schadhafte Stellen werden ausgebessert

Teilsperrung der Landstraße 696 bis Ende Juni

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Zur Gewährleistung der Straßenverkehrssicherheit beheben die Mitarbeiter der Herscheider Straßenmeisterei die schadhaften Stellen der L 696 – und davon gibt es einige. Diese verkommt immer mehr zu einem Flickenteppich.

Herscheid – Die Notwendigkeit der Fahrbahnsanierung ist unbestritten. Im Auftrag des Landesbetriebs Straßen.NRW werden Frostschäden im Verlauf der Landstraße 696 ausgebessert. Die gröbsten Löcher verschwinden somit, dennoch ändert sich an dem Flickenteppichähnlichen Zustand der Straße nichts.

Anwohner und Nutzer der Landstraße müssen sich damit abfinden, dass ein Komplettausbau der L 696 vorerst nicht realisiert wird. Die direkte Verbindung von Herscheid zur Oestertalsperre, die vielen Plettenberger Firmen in Oestertal als Zubringer zur Autobahn dient, bleibt somit viel befahren und entsprechend baufällig. 

Das ist nicht nur an den immer wieder wegbrechenden Fahrbahnrändern zu sehen, sondern auch anhand der zigfachen Ausbesserungen. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Herscheid widmen sich nicht zum ersten Mal den schadhaften Stellen. „Eigentlich müsste man die Straße ja komplett neu machen“, hieß es auch auf der Baustelle. 

Dies zeigt auch der große Aufwand: Allein in einer Woche sind über 50 Tonnen Heißasphalt auf einem kurzen Streckenabschnitt hinter Rüendanz eingesetzt worden. Angesichts von Asphalttemperaturen von bis zu 180 Grad Celsius ist diese Tätigkeit sehr schweißtreibend; die Mitarbeiter der Straßenmeisterei sind insbesondere an heißen Sommertagen nicht zu beneiden. 

Aufgrund der engen Straßenverhältnisse in diesem ersten Teilbereich muss die Landstraße tagsüber komplett gesperrt werden. Aufgeteilt in verschiedene Abschnitte werden sich die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Schritt für Schritt von der Valberter Straße kommend bis zum Parkplatz Oestereinlauf vorarbeiten. 

Der anfänglich angepeilte Fertigstellungstermin für diesen Abschnitt (Mitte Juni) kann nicht eingehalten werden. „Wetterbedingt konnten wir in der ersten Woche nur an einem Tag arbeiten“, erklärt Pressesprecher Andreas Berg. 

Bedingt durch die Feiertage und die halbjährliche Tunnelwartung in Plettenberg, die sehr personalintensiv sei, werden die Asphaltarbeiten nach jetzigem Stand bis Ende Juni andauern, schätzt Berg. 

Die Ausbesserung der Frostschäden ist damit jedoch noch nicht beendet: Im Anschluss wird die Landstraße 696 ab Oestereinlauf bis zur Plettenberger Ortslage Himmelmert ausgebessert; da die Fahrbahn dort breiter ist, muss die Straße dafür nur halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt per Ampelsteuerung.

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