Halbseitige Sperrung beginnt nächste Woche

Löchrige L 561 wird endlich saniert

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Der Kreuzungsbereich in Höhe der Friedliner Straße wird zunächst ausgespart; hier soll im Sommer 2018 ein Kreisverkehr entstehen.

HERSCHEID - Die Tage der Buckelpiste sind endgültig gezählt: In einer Woche beginnt die Sanierung der maroden Landstraße 561 zwischen Herscheid und Hüinghausen. Die Fertigstellung der Maßnahme, die in mehrere Abschnitte aufgeteilt wird, erfolgt im nächsten Sommer.

Der Startschuss erfolgt voraussichtlich am Montag, 16. Oktober. Zunächst wird die Landstraße auf einer Länge von etwa 550 Metern vom Herscheider Ortsausgang (Höhe Wiesental) bis Blumenthal saniert. 

Zunächst ausgespart wird der Kreuzungsbereich in Höhe der Firma Gustav Alberts / Abbiegung Friedliner Straße; dort wird bekanntlich ein Kreisverkehr errichtet. Dieser wird jedoch erst Mitte nächsten Jahres quasi als Abschluss der Gesamtmaßnahme umgesetzt. 

Zuvor soll noch in diesem Jahr im weiteren Verlauf der Landstraße 561 der Bereich ab Schürmanns Landgasthaus bis Birkenhof saniert werden. 

Die Sanierungsarbeiten werden weitgehend unter halbseitiger Sperrung der Landstraße erfolgen; per Ampelanlage wird der Straßenverkehr gesteuert. Für den Einbau der endgültigen Asphaltdeckschicht ist allerdings eine Vollsperrung notwendig. Um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, sollen die Sperrungen an zwei Wochenenden Anfang und Ende November erfolgen; stets vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt. Entsprechende großräumige Umleitungen werden ausgeschildert. 

„Nach dem Bauzeitenplan werden dann im nächsten Frühjahr die restlichen Teilabschnitte und voraussichtlich im Sommer 2018 die Kreisverkehrsanlage erstellt“, berichtet Lothar Weber vom Bauamt der Gemeinde. 

Auftraggeber der Maßnahme ist zwar der Landesbetrieb Straßen NRW. Da diesem jedoch aufgrund anderer Großprojekte Personal fehlt, hat er eine Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung geschlossen. Das Herscheider Bauamt hat die Planung an ein Ingenieurbüro übergeben und übernimmt zudem die Bauüberwachung. Die Ausführung obliegt der Firma Philip Kutsch aus Witten. 

Den Großteil der Finanzierung leistet der Landesbetrieb Straßen. Die Gemeinde Herscheid muss lediglich für die notwendige Beleuchtung am Kreisverkehr, die Umlegung eines Gehweges und das Anbringen von Querungshilfen auf der Fahrbahn aufkommen

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