Kontinuierliches Wachstum bei Firma Otto Bauckhage

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Eine Aufnahme aus der Bauphase: Aus der Vogelperspektive ist gut zu erkennen, wie die Firma Otto Bauckhage nach und nach gewachsen ist. Im Vordergrund entsteht die sechste Halle, in der der Werkzeugbau und die Verwaltung untergebracht sind.

Herscheid - Was lange währt, wird endlich gut: Nach langer Bau- und Planungsphase kann die Firma Otto Bauckhage ihren Neubau nutzen.

Der Bauantrag für dieses Projekt wurde im Jahr 2015 gestellt; im Juni 2016 erfolgte der erste Spatenstich. Aufgrund von „handwerklichen Problemen“ traten Verzögerungen auf. Doch diese sind inzwischen behoben: Seit Oktober ist die Halle 6 nutzbar. Diese wurde im Beisein von Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Bauamtsleiter Lothar Weber offiziell vorgestellt.

usätzliche Nutzfläche stehen dem Unternehmen zur Verfügung. In dem modernen Trakt sind die Verwaltung und der Werkzeugbau eingezogen. Dadurch werden an anderen Stellen Flächen frei, sodass „wir den Teilefluss verbessern können“, erklärt Geschäftsführerin Heike Schäfer. Da die Kunden – zu denen unter anderem Automobilzulieferer, Schrauben- und Mutternindustrie sowie Elektroindustrie zählen – Lieferungen auf Abruf verlangen, wird Lagerfläche benötigt. Rund zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in diese Erweiterung investiert – ein deutliches Ausrufezeichen hinter dem Standort Herscheid. Im Mischgebiet am Müggenbruch fühlt sich die Firma sehr wohl. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn“, betont Dietmar Schöttler. In dieses Lob schließt der Geschäftsführer ausdrücklich die Gemeindeverwaltung mit ein, die den Anbau durch einen Flächentausch (Fahrradweg) begünstigt hat. Weil die Firma zudem ein Kirchengrundstück erworben hat, konnte der Mitarbeiter-Parkplatz verlegt werden.

Die Geschäftsführer Heike Schäfer (Zweite von links) und Dietmar Schöttler (Zweiter von rechts) beglückwünschen sich gegenseitig zur erneuten Firmenerweiterung. Auch Bürgermeister Uwe Schmalenbach (links) und Bauamtsleiter Lothar Weber (rechts) gratulieren zum Anbau.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach gratulierte dem Unternehmen zu diesem Anbau. Er hob die bedarfsgerechte Entwicklung hervor: Die Firma Otto Bauckhage sei dank kontinuierlicher und beständiger Arbeit Schritt für Schritt gewachsen. „Es ist gut, ein solches Unternehmen vor Ort zu wissen“, sagte der Bürgermeister.

Die nächste Veränderung steht indes unmittelbar bevor: Dietmar Schöttler geht am 30. April in den Ruhestand. „Als ich hier vor nunmehr 40 Jahren begonnen habe, bestand die Firma aus zwei Hallen“, erinnert sich Schöttler. Zum 1. Januar 2003 übernahm er gemeinsam mit Heike Schäfer die Geschäftsführung; unter dieser Doppelspitze konnte der eingeschlagene Erfolgsweg fortgesetzt werden.

Heute arbeiten 39 Mitarbeiter bei der Firma Otto Bauckhage; der Jahresumsatz lag im letzten Jahr bei rund 14 Millionen Euro. Die Herstellung umfasst Stanzteile, Stanzprägeteile, Tiefziehteile und Unterlegscheiben. „Insgesamt produzieren wir im Jahr 1,6 Milliarden Teile pro Jahr“, berichtet Schöttler. Er ist froh und zuversichtlich, dass Heike Schäfer als alleinige Geschäftsführerin auch in Zukunft die Geschicke des Unternehmens mit Weitsicht leiten wird.

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