Entwicklung bis zur Eröffnung des neuen Bildungszentrums noch nicht abschätzbar

Konstante Schülerzahlen

+
Am Mittwochmorgen wurden auf der Baustelle am Rahlenberg weitere Fenster eingebaut. Wie das Bildungszentrum in zwei Jahren aussehen soll, ist auf dem Plakat zu sehen, welches direkt vor dem Aulaneubau aufgestellt worden ist.

Herscheid - Vergangenheit und Zukunft verschmelzen am Rahlenberg: Der Umbau der einstigen Hauptschule zum modernen Bildungszentrum nimmt immer konkretere Formen an.

Im Sommer 2020 soll die Eröffnung der neuen Einrichtung gefeiert werden. Wie viele Kinder in den Genuss kommen werden, die umgebauten Räumlichkeiten dann nutzen zu können, kann aktuell nur geschätzt werden. 

In der Sitzung des Schulausschusses – die übrigens im Lehrerzimmer der ehemaligen Hauptschule stattfand – präsentierte Fachbereichsleiterin Sabine Plate-Ernst aktuelle Schülerzahlen. Demnach konnte der Rückgang der Zahlen an der Grundschule Herscheid gestoppt werden. Aufgrund der 47 Anmeldungen für die nächste Einschulung steigt die Gesamtzahl im nächsten Sommer von 148 auf 166. 

Für die Hüinghauser Schule haben sich aktuell 17 I-Männchen angemeldet; ab Sommer 2019 sind es somit insgesamt 83 Grundschüler an diesem Standort. 

Basierend auf diesen Zahlen und der recht stabilen Geburtenquote in Herscheid geht Sabine Plate-Ernst davon aus, dass im Schuljahr 2020 / 2021 das Bildungszentrum von mindestens 208 Schülern aus Herscheid besucht wird. Hinzu kommen mögliche Zuzüge (etwa bedingt durch das Baugebiet Rotmilanweg) und Pendelschüler aus den Nachbarkommunen. Die tatsächliche Schülerzahl dürfte demnach deutlich über der 200er-Grenze liegen. 

Unverändert bleibt indes die Entwicklung der Übergangsquote. Wie Sabine Plate-Ernst berichtete, wechselten 50 Prozent der Herscheider Viertklässler im Sommer auf ein Gymnasium, knapp ein Viertel der Schüler entschied sich für eine Realschule. Auf Platz drei hat sich die Gesamtschule (zwölf Prozent) etabliert. 

Die unbeliebteste Schulform der Herscheider Kinder und deren Eltern ist die Hauptschule; hier liegt die Übergangsquote der letzten Viertklässler bei zehn Prozent. „Das bestätigt abermals, dass die Hauptschule auch bei uns keine Zukunft mehr hat“, erinnerte Sabine Plate-Ernst an die Rahlenbergschule, die aufgrund fehlender Anmeldungen vor vier Jahren geschlossen werden musste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare