Kindertagesstätte Hüinghausen kämpft mit Wasserschaden

Wasser tropft von der Decke

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Hier im Büro der Einrichtungsleiterin, Sabine Neumann, tropfte das Wasser von der Decke. In der Tapete hatten sich Beulen gebildet.

Herscheid - In der Küche und im Büro stehen Trocknungsgeräte und die Rohre im Boden und an der Decke sind zu sehen. Der Kindergarten Arche Noah in Hüinghausen hat derzeit mit einem Wasserschaden zu kämpfen.

Ein Kupferrohr in der Küche im zweiten Stock ist porös, wodurch ein Loch entstanden war. Das Wasser hatte sich seinen Weg durch die Wand gesucht und als eine Etage tiefer im Büro das Wasser von der Decke tropfte, bemerkte man einen feuchten Geruch und Beulen in der Tapete, die sich durch das Wasser gebildet hatten. 

Das Loch ist mittlerweile repariert worden und Montag wurden die Trocknungsgeräte aufgestellt. Die Küche musste zuvor ausgeräumt und die Schränke von der betreffenden Wand entfernt werden. 

„Gott sei Dank haben wir unten neben dem Gemeinderaum noch eine Küche“, sagt Einrichtungsleiterin Sabine Neumann. Dort konnte das Geschirr bis zur Reparatur gespült werden und auch Wäsche musste gewaschen werden, schließlich musste der normale Betrieb im Kindergarten weiter laufen und am Tag würden bei 40 Kindern fünf Spülmaschinen laufen. 

Die Küche im Obergeschoss kann zwar wieder genutzt werden, aber noch nicht wieder vollständig wie zuvor, da die Trocknungsgeräte viel Platz einnehmen und der Boden noch offen ist. So musste zum Beispiel für das Fitnessfrühstück eine Alternative gefunden werden. 

„Sonst bereiten wir das gemeinsam mit den Kindern vor, es wird Gemüse geschnitten, Brot mit Käse und selbst gemachter Marmelade beschmiert und ein Buffet aufgebaut. Das genießen die Kinder richtig“, erklärt Sabine Neumann. Einige Gruppen hätten darauf verzichtet, da die Küche nicht mit den Kindern genutzt werden kann und normal gefrühstückt und andere hätten das gesunde Frühstück in die Gruppe verlegt. 

Der Schaden am Rohr wurde zwar repariert, das Rohr an sich ist jedoch weiterhin porös. Damit nicht noch einmal an dieser Stelle ein Schaden auftritt, beschloss das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Herscheid als Träger, dass das gesamte Rohr erneuert werden soll. 

Was Wasserschäden angeht, hatte die Kindertagesstätte in der Vergangenheit schon viel Pech. Der letzte liegt gerade einmal vier Jahre zurück. Das Wasser aus den Abwasserrohren, die unter dem Gemeinderaum im Erdgeschoss verlaufen, habe damals den Boden hoch gedrückt, weil sich das Rohr verschoben habe. Das Wasser habe im Raum gestanden und sich in der Tapete bis zu einer Höhe von 1,20 Metern hochgezogen. 

Für Sabine Neumann ist es jetzt bereits der sechste Wasserschaden, seit sie 1986 in der Einrichtung in Hüinghausen begann zu arbeiten. 

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