Bundestagskandidat Dr. Matthias Heider sucht Bürger an der Tür und mit Bus auf

Kein Schönwetter-Wahlkamp

+
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider startete gestern in Herscheid, auf dem Rewe-Parkplatz mit Blick auf die Dorfwiesen, zu einer Bustour durch seinen märkischen Wahlkreis. Begleitet wurde er dabei von engagierten CDU-Mitgliedern.

Herscheid - Die Gemeinde erhielt gestern Morgen einen „Gruß aus Halver“. Genau dieser Schriftzug ziert den grünen Oldtimer-Reisebus, der eine Runde über den Parkplatz des Rewe-Marktes drehte.

Am Steuer saß Karl Ulrich Turck, der bereits seit 37 Jahren im Besitz des „Mercedes O 3500“ ist. Mit diesem Schätzchen (Baujahr 1953, 110 PS) unternimmt er nicht nur Ausflüge in die nähere Umgebung, sondern besuchte in der Vergangenheit auch ausländische Großstädte wie Wien oder Budapest.

Einen Bundestagsabgeordneten hat Turck in dieser Zeit allerdings noch nicht kutschiert, vor diesem Hintergrund war die gestrige Fahrt schon eine Besonderheit. Denn Dr. Matthias Heider hatte den Bus zu einer Wahlkampftour gemietet. Schon beim Auftakt in Herscheid waren nahezu alle 29 Sitzplätze belegt mit engagierten CDU-Helfern, die sich auf eine Fahrt durch Heiders Wahlgebiet im südlichen Märkischen Kreis freuten.

Der Kalender des Abgeordneten, der bei der Wahl am 24. September zum dritten Mal ein Mandat für den Bundestag erkämpfen möchte, ist derzeit prall gefüllt. Fünf bis sieben Termine pro Tag nimmt er in der heißen Wahlkampfzeit wahr. Die Fahrt mit dem Oldtimer-Bus war eine willkommene Abwechslung, wenngleich unterwegs vier Stationen mit Besichtigungen eingelegt wurden; sie ist Teil des längst praktizierten, aufsuchenden Wahlkampfes. Große Veranstaltungen mit vielen Besuchern (wie etwa der Landwirtschaftsabend mit NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking in Friedlin) seien eher Ausnahmen. „Stattdessen treffe ich mich mit Vereinen oder Nachbarschaften, um in kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen“, erzählt Dr. Heider.

Auch Hausbesuche sind in seinem Kalender fest vorgesehen. In Herscheid beispielsweise habe er bereits mit einigen Anwohnern über Themen wie Rente, Energiewende und Infrastruktur gesprochen. „Wenn man nicht rausgeht, dann erfährt man auch nichts“, lautet Heiders Devise. Dabei lässt er sich auch von Dauerregen, wie gestern zu Beginn der Oldtimer-Fahrt, nicht irritieren. Denn: „Wir betreiben hier keinen Schönwetter-Wahlkampf.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare