Zeiger der Kirchturmuhr auf dem Dachboden gefunden

Vor 100 Jahren am Turm der Herscheider Apostelkirche

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Thorsten Kohlen (li.) und Dr. Klaus Hüttebräucker, 1. Vorsitzender des Heimatvereins (re.), mit den beiden Stundenzeigern, vor dem dazugehörigen Uhrwerk aus dem Jahr 1914.

Herscheid -  Was zusammengehört, findet auch wieder zusammen. So kann man das Ergebnis, der jüngsten Suche des Heimatvereins, nach den Zeigern der alten Herscheider Kirchturmuhr beschreiben.

Der entscheidende Hinweis kam von Presbyter Thorsten Kohlen, der sich mit Mitgliedern des Heimatvereins und dem Uhrmacher Uwe Bode auf den Weg zum Dachboden der Apostelkirche machte. Über den engen Aufstieg durch den Turm gelangt man in das Obergeschoss, das sich über das Langhaus der Kirche erstreckt. Dort befanden sich auch tatsächlich die beiden gesuchten Zeiger der alten Uhr.

Wie sich herausstellte, handelt es sich dabei um die längeren Minutenzeiger und nicht, wie vermutet, um die Stundenzeiger. Am Sonntag waren im Spieker Uhrenzeiger abgegebenen worden – demnach also die kürzeren Stundenzeiger – und hatten die Suche hervorgerufen. Um den Exponaten einen würdigen Platz zu geben, wird nun ein Zeigerpaar im Turm der Apostelkirche befestigt. Ein passender Platz, da sich dort auch schon das ehemalige Turmkreuz mit dem dazugehörigen Hahn befindet.

Auf diesem Wege konnten die Uhrzeiger, die vor mehr als 100 Jahren am Turm der Herscheider Kirche angebracht wurden, wieder zusammengeführt werden. Das zweite Zeigerpaar verbleibt in unmittelbarer Nähe der Apostelkirche, nämlich im Spieker, und kann dort besichtigt werden.

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