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Ignatz trifft Herscheid: Feuerwehr fährt 32 Einsätze, drei Straßen noch gesperrt

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Von: Maximilian Birke

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Am Piener Kopf stürzte ein riesiger Baum auf die Straße. Hier konnten selbst die erfahrenen Kräfte der Herscheider Feuerwehr nicht viel ausrichten. Ein Kran wurde zur Einsatzstelle bestellt.
Am Piener Kopf stürzte ein riesiger Baum auf die Straße. Dort konnten selbst die erfahrenen Kräfte der Herscheider Feuerwehr nicht viel ausrichten. Ein Kran wurde zur Einsatzstelle bestellt. © Maximilian Birke

Satte 32 wetterbedingte Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr am Donnerstag fahren, nachdem Sturmtief Ignatz über Herscheid „gefegt“ war. Inzwischen hat sich die Lage entspannt und der Meldekopf im Gerätehaus konnte aufgelöst werden. Mehrere Straßen sind aber noch gesperrt.

Update vom 21. Oktober, 17.18 Uhr: Mittlerweile hat sich die Einsatzlage in Herscheid entspannt. Wie der stellvertretende Wehrleiter Michael Geck am Nachmittag bekannt gab, rückte die Feuerwehr bis 15.30 Uhr zu 32 unwetterbedingten Einsätzen aus. Bereits um 13.15 Uhr konnte der eingerichtete Meldekopf wieder aufgelöst werden.

Einige der Einsätze seien besonders anspruchsvoll gewesen, da viel schweres Laubholz umstürzte, erklärte Geck. Die K6 zwischen Stottmert und Piene konnte bereits am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Weiterhin gesperrt seien die Straßen zwischen Rärin und Bubbecke, zwischen Schlucht und Schöttlerei sowie zwischen Schmachtekorste und Katerlöh, teilt die Gemeinde im Internet mit.

Erstmeldung vom 21. Oktober, 11.52 Uhr: Sturmtief „Ignatz“ hat der Freiwilligen Feuerwehr am Donnerstag viel Arbeit beschert. Seit dem Morgen sind rund 50 Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppen Herscheid, Hüinghausen, Rärin und Neuemühle im Einsatz. Viele Straßen sind verschmutzt und durch Bäume blockiert.

Bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises gingen viele Notrufe ein, sodass man sich entschied einen Meldekopf im Gerätehaus an der Bahnhofstraße einzurichten. Dieser koordiniert die Einsätze direkt vor Ort und behält den Überblick über die Einheiten. Die Besetzung des Gerätehauses war der Grund, warum um 9.45 Uhr die Sirene heulte.

Im Gerätehaus an der Bahnhofstraße hat die Feuerwehr einen Meldekopf eingerichtet. Von dort aus werden die Einsätze im Gemeindegebiet koordiniert.
Im Gerätehaus an der Bahnhofstraße hat die Feuerwehr einen Meldekopf eingerichtet. Von dort aus werden die Einsätze im Gemeindegebiet koordiniert. © Felicitas Hochstein

Bis Mittag arbeitete die Feuerwehr bereits rund 30 Einsätze ab, teilt die Gemeinde mit. Besonders betroffen waren Straßen in unmittelbarer Waldnähe. So zum Beispiel die K6 im Bereich Rärin/Wellin und am Piener Kopf. Am Piener Kopf stürzte ein Baum auf die Straße, der so groß war, dass selbst die erfahrenen Kräfte der Herscheider Feuerwehr nicht viel ausrichten konnten. So weit es ging, zerkleinerten sie den Baum. Für die schweren Reste des dicken Stammes musste jedoch ein Kranwagen beordert werden.

Mehrere Bäume liegen auf der Straße zwischen Katerlöh und Schmachtekorste. Die Feuerwehr hat diese Strecke abgesperrt.
Mehrere Bäume liegen auf der Straße zwischen Katerlöh und Schmachtekorste. Die Feuerwehr hat diese Strecke abgesperrt. © Maximilian Birke

Die K6 ist deshalb im Bereich Piener Kopf gesperrt. Ebenfalls durch Bäume blockiert und deshalb nicht befahrbar sind die Straßen zwischen Rärin und Bubbecke, zwischen Schlucht und Schöttlerei sowie zwischen Schmachtekorste und Katerlöh.

Wir berichten weiter.

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