Weil die Experten vor Ort wohnen

Ideenwerkstatt: Auf dem Weg zur Regionale 2025 sind die Bürger gefragt

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Bürgermeister Uwe Schmalenbach (2. von links) im Gespräch mit den Bürgern. Im Hintergrund: Da s Duo Breddermann auf der Bühne.

Herscheid – Eine touristische Attraktion auf der Nordhelle. Die Neugestaltung des Gebietes an der L 561 bei Friedrichsthal. Waldkindergarten, Mitfahrbank, Sommerrodelbahn. Die Vorschläge waren ebenso vielfältig wie thematisch breit gestreut.

Bei der Ideenwerkstatt nutzten über 40 Bürger die Gelegenheit, Vorschläge für die Weiterentwicklung der Gemeinde zu machen. 

Rund um das Rathaus wehte gelb-schwarzes Flatterband im Wind und wies den Besuchern den Weg in den Bürgersaal, wohin die Veranstaltung aufgrund des Regens umgezogen war. Dort wurden die Bürger empfangen von Akustikklängen des Duos Breddermann. 

An den Tischen entfachten rasch Diskussionen zu den eingereichten Ideen, etwa über ein digitales schwarzes Brett am Rathaus. Erfreulich war nicht nur die große Teilnahme, sondern vor allem die breite Altersspanne. Kinder, Stammgäste des Jugendzentrums, Vertreter der Parteien und Vereine sowie Anwohner waren der Einladung der Gemeinde gefolgt. 

Bürgermeister Uwe Schmalenbach ging eingangs auf die Hintergründe der Aktion ein: Über das Strukturförderprogramm Regionale 2025 könnte die Gemeinde (im Verbund mit den vier Volme-Kommunen) Zugang zu Fördermitteln des Landes NRW erhalten. Zuvor werden Ideen für sogenannte Leuchtturmprojekte gesucht, die drei Kriterien erfüllen müssen: sie sollten digital, nachhaltig und authentisch sein. 

Diesen Prozess will die Gemeinde nutzen, um ganz generell nach Wünschen in der Bevölkerung zu fragen. „Die beste Idee ist nicht die, die am meisten Fördergelder erhält, sondern diejenige, die den Bürgern weiterhilft“, betonte der Bürgermeister. 

Ganz ähnlich äußerte sich Claudia Bosse vom Büro nonconform, das der Gemeinde bei der Planung hilft: „Die Bürger sind die Experten für ihren Ort“. Daher sei es wichtig, dass die Herscheider sich Gedanken darüber machen, was sie brauchen, um in der Ebbegemeinde gut leben zu können. 

Wer sich am Projekt beteiligen möchte, der hat dazu am Donnerstag eine weitere Gelegenheit. Dann steht ab 16.30 Uhr das Ideen-Mobil am Rathaus; eingeladen wird zu einem themenbezogenen Workshop. Erste Ergebnisse der Ideensammlung werden tags darauf (24. Mai) beim Abschlussfest ab 19 Uhr am Robert-Kolb-Turm auf der Nordhelle präsentiert.

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