Auch an den Tagen nach Sturmtief "Yulia" gibt's viel zu tun

Hochwasser überall: Keller unter Wasser, Schwarze Ahe randvoll

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Die Schwarze Ahe ist bis zur Oberkante mit Wasser gefüllt.

Herscheid - Es hätte die Herscheider schlimmer treffen können: Sturmtief „Yulia“ hat im Gemeindegebiet keine größeren Schäden hinterlassen. Spuren aber schon.

Die Regenfälle am Wochenende führten zu kleineren Überschwemmungen von Straßen. Laub und Äste hatten die Abläufe zugesetzt, wie Bauhofmitarbeiter Thomas Deitmerg erklärte. Der Ortskern blieb davon größtenteils verschont. Betroffen gewesen seien unter anderem die Gebiete Wiebruch und Birkenhof sowie der Müggenbruch.

Regenwasser spülte Dreck und Steine auf die Straße, hier in Birkenhof.

Die Bauhofmitarbeiter hatten gestern allerhand damit zu tun, die Abläufe wieder frei zu räumen. „Damit werden wir auch am Dienstag noch beschäftigt sein“, sagte Deitmerg. „Wir sind mit sieben Leuten im Einsatz.“ In Bezug auf Baumschäden habe sich „Yulia“ in Grenzen gehalten, schildert Thomas Deitmerg seinen Eindruck nach einer Bestandsaufnahme am Montagmorgen.

Ein Blick auf die Einsätze der Feuerwehr zeigt: Zwei Mal mussten die Löschgruppen Herscheid und Hüinghausen zwischen 13 und 14 Uhr wegen umgestürzter Bäume in die Ortschaften Wiebruch und Elsen ausrücken. Gegen 15.45 Uhr wurde gemeldet, dass eine Baustellenbake im Bereich der Einmündung Müggenbrucher Weg auf die L561 geweht worden war.

Morgenrot am Tag nach "Yulia"

Direkt danach ging es für die Löschgruppe Herscheid um 16.10 Uhr in die Ortschaft Ebbemühle. Dort musste ein Keller leergepumpt werden, der mit Wasser voll gelaufen war. Mit einer Dauer von 1 Stunde und 45 Minuten sei dies der längste Einsatz gewesen, sagte Wehrleiter Andre Zimmermann.

Der fünfte und letzte Einsatz am Sonntag beorderte um 19.50 Uhr schließlich die Löschgruppe Rärin in die Ortschaft Sirrin, wo ein weiterer Baum auf der Straße lag. Insgesamt sei das Sturmwochenende aus Sicht der Herscheider Feuerwehr recht entspannt verlaufen, resümierte Zimmermann.

Anwohnerberichten zufolge trat die Schwarze Ahe am Sonntag über das Ufer, „zum Glück aber immer nur tässchenweise.“ Häuser und Anwohner blieben so verschont.

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