CDU will Verkehrberuhigungskonzept für gesamte Gemeinde

Herscheids Straßen sollen sicherer werden

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Auch die Bürger aus Rärin wünschen sich eine verkehrsberuhigende Maßnahme.

Herscheid – Elsen hat eine zweite mobile Schwelle erhalten. Doch nicht nur in dieser Ortschaft wird zu schnell gefahren. Daher macht sich die CDU Herscheid dafür stark, ein Verkehrberuhigungskonzept für die gesamte Gemeinde zu erstellen.

Bereits in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses hatte der Fraktionsvorsitzende Eberhard Kaufmann ein solches Konzept angeregt. „Nach der Berichterstattung in der Heimatzeitung wurden wir von mehreren Bürgern auf die Verkehrssituation in den jeweiligen Wohnbereichen hingewiesen. Wir haben uns daher entschlossen, sofort die Forderung nach einem Verkehrsberuhigungskonzept in einen Antrag an die Verwaltung zu stellen“, schreibt Kaufmann.

In den Gesprächen zeigten viele Bürger wenig Verständnis für die Bevorzugung einzelner Gemeindebereiche, erzählt der CDU-Fraktionsvorsitzende. Er nennt exemplarisch andere Straßenabschnitte, die nach Meinung der Herscheider Gefahrenpotenziale aufweisen: die Ortsdurchfahrten Rärin (aus Richtung Bubecke), Bubecke, Verse und Schwarze Ahe, die Gemeindestraße Wellin, die Unterdorfstraße im Bereich des Freibades, der Bereich um den DRK-Kindergarten am Nelkenweg sowie die Kindergärten Hüinghausen (Grenzweg) und Unterm Regenbogen (Plettenberger Straße) und die Grundschule Herscheid (Bergstraße).

Diese Liste sei weder komplett, noch nach Wichtigkeit geordnet, betont Kaufmann. Stattdessen formuliert er folgende konkrete Forderungen: „Die Verwaltung soll untersuchen, an welchen Straßen mit hohem Verkehrs- und Fußgänger-Aufkommen Maßnahmen zur Verkehrssicherung notwendig sind. Ferner soll auch an Straßen, bei denen keine Fußgängerwege vorhanden sind, entsprechende Maßnahmen zur Sicherung auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden. Dies gilt besonders an Ortsdurchfahrten, die durch Berufsverkehr stark beansprucht werden.“

Darüber hinaus wünscht sich Kaufmann, dass die Verwaltung in Zukunft regelmäßig im Planungs- und Bauausschuss über Messergebnisse von Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeiten berichtet. Aufgrund dieser Daten soll über verkehrsberuhigende Maßnahmen diskutiert und ein gemeindeumfassendes Konzept erstellt werden.

Eine ebenfalls im Ausschuss diskutierte mögliche Sperrung von Gemeindestraßen „lehnen wir ab, da sie zwar für die betroffenen Straßenabschnitte eine Entlastung darstellen, wir den Verkehr dann aber über andere Gemeindestraßen umlenken“, ergänzt Kaufmann.

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