Wer an Halloween bei Andreas Rabe vorbeischaut, der braucht starke Nerven

Herscheids Horror-Haus

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Alle Beteiligten hatten trotz oder gerade wegen der Grusel-Atmosphäre erkennbar ihren Spaß.

Herscheid - Knochenmänner, Totenköpfe, Zombies, Gräber, mysteriöse Lichter – in Herscheid gibt es an einem Tag im Jahr ein wahres Grusel-Mekka. Schrille, auf- und abschwellende Musik mit Geistergeheul verstärkt die unheimliche Atmosphäre, die viele Neugierige zum „Horror-Haus“ lockte.

Wer am Mittwochabend auf der Straße „Im Wäldchen“ entlangschlenderte, der musste Nerven wie Drahtseile haben – zumindest, wenn er sich dem Haus von Andreas Rabe näherte. Seit einigen Jahren dekoriert der Herscheider sein Haus mitsamt seines Vorgartens schaurig-schön zu Halloween. Und auch er persönlich sorgt mit seinen Verkleidungen für gruselige Akzente. 

„Bei kleinen Kindern nehme ich meine Maske ab, denn sie sollen ja nicht einfach erschreckt werden. Die älteren Besucher werden aber schon stärker herausgefordert“, erklärt der Hausherr, der in diesem Jahr als Horror-Clown verkleidet war. 

Für den Halloween-Fan nimmt das Fest am letzten Oktobertag schon lange einen gewichtigen Platz in seinem Kalender ein. Angefangen hat diese Vorliebe durch die gemeinsamen Gruselabende mit Freunden. Bei den Herscheider Halloween-Feten war er Stammgast. „Wirklich schade, dass es diese Veranstaltung nicht mehr gibt“, bedauert er, dass die Feier der Händler eingestellt wurde und zu Halloween in der Ebbegemeinde seitdem nicht mehr viel los sei. 

Grund genug für Rabe, selbst aktiv zu werden: „Die Haustür aufmachen und Süßigkeiten verteilen – das kann ja jeder.“ Um seinen Besuchern etwas Besonderes bieten zu können, verwandelt er deshalb die Außenanlage seines Anwesens zu Halloween in den idealen Ort für einen Gruselausflug. 

„Aufgrund des nassen Wetters habe ich diesmal nicht so viel aufgebaut. Es fehlt zum Beispiel die Leinwand, mit der ich per Beamer für weitere Effekte sorgen kann“, berichtet Andreas Rabe. Er verweist darauf, dass seine Dekoration nahezu ausschließlich von ihm selbst hergestellt wird. So bastelte er verblüffend echt aussehende Grabsteine aus Gips. Zahlreiche im Wind wippende Skelette, vor der Tür wartende Riesenspinnen sowie im Eingangsbereich liegende und wie abgehackt wirkende Gliedmaßen – angesichts dieser Utensilien herrschte eine gespenstische Atmosphäre rund um das Haus der Familie Rabe. 

Wer sich trotzdem auf die dunkle Grusel-Anlage traute, der wurde belohnt: Nach dem Aufsagen des Spruches „Süßes, sonst gibt es Saures“ konnten sich die unerschrockenen Besucher am „Bonbon-Topf“ bedienen. Und so machten sich wieder einige Kinder und Jugendliche, die sich als Gespenster, Hexen oder mit Monster-Masken verkleidet hatten, auf den Weg zum Horror-Haus am Herscheider Wäldchen.

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