Sven Dunkel als stellvertretender Leiter wiedergewählt

Weil aller guten Dinge drei sind: Wehrleitung bleibt ein Trio

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Ein eingespieltes Dreiergespann: Sven Dunkel (Zweiter von rechts) wurde von Bürgermeister Uwe Schmalenbach (rechts) für die nächsten sechs Jahre zum stellvertretenden Wehrleiter ernannt. Zu den Gratulanten zählten neben Ordnungsamtsleiterin Bärbel Sauerland (Mitte) auch Wehrleiter Andre Zimmermann (2. von links) und Michael Geck (links), ebenfalls stellvertretender Wehrleiter.

Herscheid – Große Herausforderungen liegen vor der Herscheider Feuerwehr. Neben der Kernaufgabe, zu der die Brandbekämpfung sowie die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen zählt, gilt es in den nächsten Jahren, die Gerätehäuser im Gemeindegebiet zukunftsfähig zu machen.

Bei all diesen Pflichten kann die Wehr auf ihr bewährtes Führungstrio bauen. Mit der Bestellung von Sven Dunkel zum stellvertretenden Wehrleiter sind die Weichen auf Kontinuität gestellt worden. Der 41-Jährige erhielt aus den Händen von Bürgermeister Uwe Schmalenbach die Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten auf Zeit. 

Vorausgegangen war ein präzise vorgegebenes Wahlverfahren, das mit der Anhörung der Wehr Mitte März begonnen hatte. Dabei stieß der Vorschlag, Sven Dunkel erneut zum stellvertretenden Wehrleiter zu ernennen, auf die Zustimmung aller Mitglieder. Der Kreisbrandmeister, der bei diesem Treffen anwesend war, trug diese Empfehlung in den Herscheider Gemeinderat, der die Wiederwahl in einer nichtöffentlichen Sitzung bestätigte. 

Dem Bürgermeister als Gemeindeoberhaupt oblag somit letztlich die Aufgabe, Sven Dunkel als Ehrenbeamter auf Zeit in die Struktur der Gemeinde einzuführen und ihm die Leitung der Feuerwehr zu übertragen. Ein Amt, das „mit großer Verantwortung und persönlichem Einsatz verbunden sei“, betonte Uwe Schmalenbach. Er freute sich, dass das Dreiergespann der Feuerwehr mit Wehrleiter Andre Zimmermann und seinen Stellvertretern Michael Geck sowie eben Sven Dunkel seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt. 

„Wir konnten in den vergangenen Jahren bereits einiges auf die Beine stellen“, verweist auch Sven Dunkel auf das bisher Geleistete. Insbesondere die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes habe viel Zeit und Mühe gekostet. Umso gespannter sei er darauf, die Umsetzung der in diesem Konzept beschriebenen Maßnahmen begleiten zu können. Dazu zählt neben der Modernisierung der Gerätehäuser auch die Ersatzbeschaffung eines Einsatzfahrzeugs. 

Davon abgesehen beschäftigt sich die Feuerwehr weiter intensiv mit der Mitgliederwerbung (aktuell besteht sie aus rund 100 Einsatzkräften) und aktuellen gemeindlichen Vorhaben, wie etwa dem Bau des Bildungszentrums am Rahlenberg, bei dem die Feuerwehr sich unter anderem beim Thema Brandmeldeanlage einbringt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Wehrleitung dürfte die zunehmenden Waldbrände sein. 

Neue Konzepte zur Sicherstellung der Brandbekämpfung auch an abgelegenen Orten seien notwendig, weiß Sven Dunkel, dass auf ihn und die Feuerwehr viel Arbeit zukommt. Arbeit, auf die sich der stellvertretende Wehrleiter allerdings freut. Ungeachtet der aufwendigen Einsatzarbeit bereitet dem Herscheider der Zusammenhalt große Freude: „Die Feuerwehr hat mir schon immer Spaß gemacht.“

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