Abriss beginnt noch in diesem Monat

Freibad: Die Tage des alten Schwimmerbeckens sind gezählt

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Mit dem Abriss des alten Schwimmerbeckens soll noch in diesem Monat begonnen werden.

Herscheid – Zwei Monate nach dem Saisonabschluss steht der nächste große Schritt der Freibadsanierung unmittelbar bevor: In wenigen Tagen wird das Herscheider Schwimmerbecken Geschichte sein.

Nach dem Kinderbereich und dem Nichtschwimmerbecken in den Vorjahren folgt nun der krönende Abschluss – und der ist dringend notwendig. Denn exakt 50 Jahre nach der Fertigstellung nehmen die Wasserverluste im großen Schwimmerbecken zu. Daher lässt die Gemeinde Herscheid ein neues Edelstahlbecken einbauen – auch im Bereich vor den Sprungtürmen.

Die Kosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro trägt zu einem Großteil der Bund. Über das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fließen 2,25 Millionen Euro (90 Prozent der Gesamtsumme) aus Berlin in die Finanzierung der Maßnahme. Ein 20-stufiges Verfahren gibt dabei vor, wie die Umsetzung auszusehen hat. 

Nach Wochen und Monaten der Planung wird diese nun in die Tat umgesetzt: Die Bauhof-Mitarbeiter kümmern sich zunächst um Vorarbeiten, wie das Aufnehmen von Pflastersteinen und Auskleidungen. Darauf folgt der Abriss des alten Beckens, der noch im November beginnen soll, wie Bauamtsleiter Lothar Weber versichert. 

Bei den Ausführungen der Arbeiten sind die beauftragten Firmen von der Witterung abhängig. Die Hoffnungen ruhen auf einem milden Winter, um den ausgearbeiteten Zeitplan einhalten zu können. Dieser sieht den Einbau des neuen Beckens im Frühjahr und die notwendige technische Anpassung in der Folge vor. Sofern diese erfolgreich verläuft, soll nach einem Probebetrieb Mitte April das Schwimmerbecken gegen Ende desselben Monats fertiggestellt sein.

Aus baulicher Sicht stünde einer Saisoneröffnung – wie gesagt bei entsprechendem Winter- und reibungslosem Baustellenbetrieb – Anfang Mai nichts im Wege. Ob der Schwimmbetrieb dann weiter unter Corona-Einschränkungen oder aber vollständig erfolgen kann, das bleibt allerdings abzuwarten.

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