Interessengemeinschaft sagt Markt aus persönlichen und privaten Gründen ab

Herscheider Advent ohne Weihnachtsmarkt

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Das zweite Dezember-Wochenende war der angestammte Termin für den Herscheider Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr werden allerdings keine Aussteller in die Schützenhalle kommen – denn der Markt findet nicht statt.

Herscheid - Erst der Räriner Kürbismarkt, dann das Reibekuchenfest des SGV und jetzt der Weihnachtsmarkt. 2018 ist ein schlechtes Jahr für Herscheider Traditionsveranstaltungen.

Insbesondere die Absage des Weihnachtsmarktes kam für viele Bürger, aber auch für die Aussteller, die dem Markt seit Jahren die Treue halten, überraschend. Ohne auf genauere Details eingehen zu wollen nennt Hans-Gerd Schnepper „persönliche und private Gründe“, die zu dieser Entscheidung geführt haben. 

Schnepper bildet gemeinsam mit Peter Franz und Wolfgang Vedder den Vorstand der Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt. Dieses Team sei auch weiterhin intakt und motiviert, betont Schnepper, dass es keine Unstimmigkeiten in der Führungsriege gegeben habe. „Es handelt sich auch nicht um eine generelle Aufgabe unseres Weihnachtsmarktes“, sagt Schnepper. 

Dass die Aussteller recht kurzfristig über den Ausfall informiert wurden, sei keinesfalls Arglist gewesen. „Wir haben bewusst lange gewartet“, erklärt Hans-Gerd Schnepper, dass sich das Vorstandsteam die Entscheidung nicht leicht gemacht und bis zuletzt auf einen positiven Ausgang gehofft habe, letztlich jedoch vergeblich. 

Dem Trio ist durchaus bewusst, dass manch ein Hobbyaussteller sich nun umorientierten muss und am zweiten Dezember-Wochenende einen anderen Markt in der Umgebung bereichern wird. Für die Herscheider Bürger bedeutet diese Entwicklung, dass sie auf einen Weihnachtsmarkt in ihrer Gemeinde verzichten müssen. Das soll allerdings kein Dauerzustand sein. „Wir werden für nächstes Jahr versuchen, alles wieder ins Lot zu bringen“, versichert Hans-Gerd Schnepper. 

Auf den Ostermarkt in Hüinghausen, der ebenfalls von der Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt organisiert wird, habe dieser Entschluss übrigens keine Auswirkung. Die Rammberghalle soll sich im kommenden Frühjahr an einem Wochenende wieder zu einem Osternest verwandeln.

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