Die Probleme des TV Hüinghausen

Wieder Vandalismus am Vereinsheim: Belohnung für Hinweise zu Tätern

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Einfach nur nervig und ärgerlich: Zum wiederholten Male wurde das Fallrohr am Sportlerheim demoliert. Nun setzt der Verein eine Belohnung aus.

Herscheid – „Och nicht schon wieder“, kommentierten einige Mitglieder des TV Hüinghausen, als Wolfgang Vöpel, Vorsitzender des Turnvereins, bei der Jahreshauptversammlung mitteilen musste, dass „zum wiederholten Mal das Fallrohr am Sportlerheim neben der Grundschule demoliert wurde“.

„Ich sehe nur zwei Möglichkeiten, den Vandalen auf die Spur zu kommen. Entweder wir installieren Kameras am Heim, oder wir, und das können wir hier schon mitteilen, werden eine Belohnung von 100 Euro ausloben, für die oder den, der uns sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Täter geben kann“. 

Schäden an der Rammberghalle und Schäden am Sportlerheim machen dem Sportverein aktuell einige Sorgen, wenngleich die Reparaturen an der Rammberghalle in den Händen des Trägervereins liegen, für den der Vorsitzende Henning Schröder auf der Jahreshauptversammlung des Turnvereins Erläuterungen zum Stand der Reparaturen gab. 

Mehrere Monate suchten Gutachter und Fachleute nach dem Grund, warum Massen an Wasser durch den Kellerbereich der Rammberghalle liefen. Dann kam endlich die Ursache zum Vorschein. „Eine Muffe an der Hauptleitung von Enervie war kaputt und so drückten nach und nach die Wassermassen an die Hallenwände, ehe sie durch den Keller liefen. Das Wasser kam schneller rein, als es rauslaufen konnte. Glücklicherweise war es eine Muffe an der Hauptleitung, sodass der Versicherungsschaden bei Enervie liegt“, so Schröder. 

Manchmal liegt der Teufel im Detail: Eine Muffe an der Hauptleitung sorgte für den Rammbergfluss im Hallenkeller.

Eine überaltete Heizung macht den Hallenbetreibern zudem zu schaffen. Die Steuerung der Heizung und die Lüftungsanlage seien unterschiedlich alt und haben daher hin und wieder Kommunikationsprobleme. Dies führe dazu, dass die Heizung immer wieder ausfalle. „Zudem springt die Anlage bei Stromausfall auf das Ursprungsdatum zurück und löscht die Programmierungen. Leider haben wir hier noch keine abschließende Lösung gefunden“, so Schröder, der eine Erneuerung der Heizung aus Kostengründen aber vermeiden möchte. 

Die kalte Heizung habe im vergangenen Jahr dazu geführt, dass Übungsstunden der Kinder oder der Damenriege ausfallen mussten, da es einfach zu kalt war. Dies sei natürlich nicht im Interesse des Trägervereins, der mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet, denn gerade das Kinderturnen (Mäusezirkus), die Tanzgruppe und die Judoka sind die großen Mitgliedermagnete des Vereins, der aktuell 290 Mitglieder führt. 

Dies sind zwar erneut einige Mitglieder weniger als im Vorjahr, doch Schatzmeisterin Beate Schulte sieht die Tendenz positiv und hat für den Schwund eine einfache Begründung. „Wir haben nach drei Jahren endlich die Mitgliederverwaltung bereinigt. Im vergangenen Jahr konnten wir mehr Eintritte als Austritte verzeichnen, was eine positive Tendenz zeigt“, so Schulte. 

Gerade die Kindergruppen sorgen für den großen Schub im Verein, auch bei Veranstaltungen. „Das Familienfest im Juli war ein Riesenerfolg und gerade die Kinder waren begeistert, als das Jolinchen die Kinder mit dem AOK-Sportabzeichen persönlich auszeichnete“, blickte Vöpel zufrieden auf das Jahr 2019 zurück und würde auch gerne 2020 das Familienfest mit dem Jolinchen feiern. „Wir schauen mal, ob es Zeit hat“. 

Einen Dank richtete Vöpel an die Helfer bei den Veranstaltungen, allen voran beim P-Weg-Wochenende.

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