Festlicher Glanz im Dorfkern ist erloschen

Weihnachtsbeleuchtung: kaum Vandalismusschäden und Umstellung auf LED

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Nach rund sechs Wochen im Dorfkern haben die Lichtersterne vorerst ausgedient. Mitarbeiter Daniel Laurenz lagert die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Dachboden des Bauhofs ein.

Herscheid – Manch ein Bürger wird es mit einem Seufzer bemerkt haben: Die Weihnachtszeit im Herscheider Ortskern ist beendet. Die Bauhof-Mitarbeiter haben die Lichtersterne demontiert.

Kurz nach Totensonntag, Ende November, aufgehängt, hat die Beleuchtung rund sechs Wochen für festlichen Glanz im Dorf gesorgt. Unmittelbar nach dem Dreikönigstag endet dieser nun ganz bewusst. 

„Wir wollen die Sterne nicht unnötig länger lassen“, erklärt Bauhof-Vorarbeiter Thomas Deitmerg. Kostengründe und die Gefahr von Beschädigungen nennt er als ausschlaggebende Gründe. 

In dieser Hinsicht kann er erleichtert feststellen: Größere Vandalismusschäden sind in dieser „Saison“ ausgeblieben. Lediglich die Lichterketten des Weihnachtsbaums am Kirchplatz seien um einige herausgedrehte Kerzen erleichtert worden. 

Bewährt habe sich die neue Beleuchtung am Alten Schulplatz und am Neuer Weg. In diesem Bereich der Ortsmitte war nach der Neugestaltung auf das Aufhängen von vier Lichtersternen verzichtet worden (zwei davon „wanderten“ in die Dorfwiesen). Stattdessen wurden dort 13 neue Sternenschweife montiert (spendiert von der Sparkasse Lüdenscheid). 

Neben dieser Neuanschaffung wurden die Sterne entlang der Plettenberger Straße mit rund 400 LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Diese seien nicht nur länger haltbar, sondern benötigen auch wesentlich weniger Strom. 

Bedingt durch die höheren Anschaffungskosten kann diese Umstellung nur schrittweise fortgesetzt werden. „Das Ziel ist es, die Weihnachtsbeleuchtung bis 2021 komplett auf LED umgestellt zu haben“, sagt Deitmerg. 

Vorerst jedoch hat die Weihnachtsbeleuchtung Pause. Auf dem Bauhof-Dachboden wurden die Sterne und die Schweife auf eigens gebauten Halterungen befestigt. Dort verbringen sie die nächsten Monate und warten auf den nächsten Einsatz.

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