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„Das Interesse der Kinder ist da“: Pfadfinder suchen dringend Helfer

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Von: Maximilian Birke

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Die Pfadfinder des Stammes Alavanyo suchen dringend neue Helfer für die Betreuung der Kinder in Herscheid und Plettenberg. Vorstandsmitglied Marvin Blumöhr (3. v. l.) hat sich deshalb an die Heimatzeitung gewandt.
Die Pfadfinder des Stammes Alavanyo suchen dringend neue Helfer für die Betreuung der Kinder in Herscheid und Plettenberg. Vorstandsmitglied Marvin Blumöhr (3. v. l.) hat sich deshalb an die Heimatzeitung gewandt. © Jannik

Der Pfadfinderstamm Alavanyo sucht dringend nach Helfern. Mit dieser Nachricht hat sich Marvin Blumöhr, der Teil des dreiköpfigen Vorstandsteams in Herscheid ist, an come-on.de gewandt.

Herscheid/Plettenberg – „Das Interesse bei den Kindern ist da“, berichtet Blumöhr. Regelmäßig nehmen etwa 30 Kinder an Aktionen der Pfadfinder teil. Allerdings fehle es an ehrenamtlichen Helfern, die bei der Umsetzung der wöchentlich stattfindenden Angebote mitwirken, berichtet Blumöhr. Ihre Aufgabe soll vorrangig in der Betreuung der Teilnehmer liegen.

„Wir wollen es den Helfern so einfach wie möglich machen. Die Planung und Organisation übernimmt ein Team von Leuten. Die neuen Leiter müssen sich nur um die praktische Umsetzung kümmern“, erklärt Blumöhr. Die Helfer sollten möglichst 18 Jahre alt sein, um Gruppen auch eigenständig leiten zu können. Jüngere können sich aber trotzdem melden und bis zu ihrer Volljährigkeit die erfahreneren Helfer unterstützen.

Pfadfinder suchen dringend Helfer: Rettung aus der Ferne?

Organisiert werden die Gruppenstunden von einem erfahrenen und ausgebildeten Helferteam. Die Mitglieder sind bereits länger dabei, allerdings durch Studium oder Ausbildung bedingt aus Herscheid weggezogen. Sie können also nur noch aus der Ferne unterstützen und genau deshalb werden für die Umsetzung der Konzepte vor Ort neue Helfer gesucht.

„Voraussetzung für die Mitarbeit sollte natürlich sein, dass die Leute an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessiert sind“, betont Blumöhr. Neue Gruppenleiter, die noch wenig Erfahrung bei der Betreuung von Jugendgruppen haben, müssen sich deswegen keine Sorgen machen: Der Stamm Alavanyo biete die Möglichkeit, sich fortzubilden und zum Beispiel eine Jugendgruppenleiterkarte (Juleica) zu erwerben.

„Bei den Pfadfindern zu sein, bedeutet nicht nur Arbeit, sondern ist ein richtiges Hobby mit einem großen Spaßfaktor“, sagt Blumöhr. So gibt es beispielsweise die Leiterfahrt, die für die Teilnehmer aus dem Team kostenlos ist und bei der Spaß garantiert sei.

Pfadfinder suchen dringend Helfer: Die Angebote

Bei den Pfadfindern des Stammes Alavanyo finden in jeder Woche verschiedene Angebote statt. So gibt es zum Beispiel die Wölflinge (Kinder zwischen sieben und neun Jahren). Dort lernen die Pfadfinder wichtige Informationen zur Umwelt und dem respektvollen Umgang mit der Natur. Außerdem geht es um Gelände- und Waldspiele, und den Zusammenhalt untereinander. Während es normalerweise eine Gruppenstunde in der Woche gibt, finden im Sommer auch regelmäßig Doppelstunden statt.

Auch die Leiter kommen wöchentlich zur sogenannten Leiterrunde zusammen. Im Jahr gibt es bei den Pfadfindern zudem Ausflüge in den Kletterwald und Kanufahrten.

„Wenn wir nicht bald neue Helfer finden, müssen wir unser Angebot zurückfahren“, betont Marvin Blumöhr. Zuerst werde man die Wölflingsgruppe zumachen müssen. „Wenn sich gar kein Nachwuchs findet, müssen wir den Stamm Alavanyo komplett schließen“, unterstreicht das Vorstandsmitglied die Dringlichkeit der Suche. Das Vorstandsteam hofft, dass sich mindestens sechs neue Helfer finden, die unter anderem bei der Betreuung der Wölflinge unterstützen können. „Und natürlich freuen wir uns allgemein über neue Gesichter in unserem lustigen Team.“ Zu erreichen ist Marvin Blumöhr per E-Mail an alavanyo.blumoehr@gmail.com.

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