Rundgang auf der Baustelle

Schule im Umbruch: So sieht es auf der Baustelle am Herscheider Rahlenberg aus

Der Bauabschnitt eins des Bildungszentrums  ist nahezu fertiggestellt.
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Der Bauabschnitt eins des Bildungszentrums – hier die Rampe um die Aula – ist nahezu fertiggestellt.

Der Countdown läuft: In weniger als acht Monaten soll das teuerste Bauprojekt in der jüngeren Geschichte der Ebbegemeinde fertiggestellt sein. Bei einem Rundgang durch das Bildungszentrum Rahlenberg haben wir uns einen Überblick über den Zustand der Baustelle verschafft.

Herscheid – Mensa und Aula sind in einem Neubau entstanden und machen einen fast schon einsatzfähigen Eindruck – bis auf das noch ausstehende Inventar. „Hier stehen nur noch einige kleinere Restarbeiten aus“, erklärt Dirk Dissmer, Gebäudemanager der Gemeinde.

Auch die Rampe, die rund um die Aula führt und somit für Barrierefreiheit innerhalb des Gebäudes sorgt, ist nahezu fertig und mit Geländern eingefasst.

Aus der Küche heraus sollen die Mittagessen für die Ganztagsgrundschüler ausgeteilt werden.

Die Volkshochschule hat die meisten ihrer Unterrichtsräume bereits bezogen. Lediglich in der alten Hauptschulaula, gedacht für die VHS-Bewegungskurse, sieht es wüst aus. Hier stehen die Umbauten erst am Anfang.

Durch Folie von diesem in großen Teilen fertiggestellten ersten Bauabschnitt abgetrennt sind die einstigen Unterrichtsräume und Flure der Hauptschule. Dort stehen wichtige Veränderungen noch bevor: Der Trakt (gebaut zu Beginn der 1960er Jahre) wird für die modernen Bedürfnisse umgewandelt: Zwischenwände wurden eingerissen, um die einstigen Klassenräume auf die zukünftige Nutzung vorzubereiten. Altes Lehrerzimmer, Sekretariat, Naturwissenschaftsräume: In diesem Gebäudebereich wurden neue Zwischenwände eingezogen und neue Fenster eingebaut.

Hier wartet noch viel Arbeit: Die Unterrichtsräume wurden komplett entkernt und neu strukturiert.

Was nicht zu übersehen, aber für den Stand der Ausführungen völlig normal ist: Es liegen noch viele Herausforderungen vor den beauftragten Firmen. Dämmmaterial wartet auf seine Verarbeitung, kilometerlange Kabelleitungen müssen verlegt werden – an Unterricht ist noch lange nicht zu denken.

Im Außenbereich hingegen ist der Fortschritt nicht zu übersehen: Der neue Haupteingang entsteht gegenüber der Turnhalle und an den Fassaden konnten erste Baugerüste zurückgebaut werden. Lediglich die Südseite (Richtung Kleinsportanlage) ist noch eingekleidet und bedarf einer Modernisierung.

Wetter und Corona hätten bislang wenig Einfluss auf die Bautätigkeit gehabt, erzählt Dirk Dissmer: „Die Arbeiten liegen insgesamt im Zeitplan.“

Das Ziel, das Bildungszentrum Anfang August in Betrieb zu nehmen, sei – Stand jetzt – realistisch.

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