Gutes Ergebnis zum Jahresabschluss

Schul-Neubau wird übergangsweise zur Zapfstation: Blutspende muss Mitte 2021 umziehen

Die Blutspender reagierten mit großem Verständnis auf die
Verzögerungen und warteten geduldig auf die Blutabnahme.
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Die Blutspender reagierten mit großem Verständnis auf die Verzögerungen und warteten geduldig auf die Blutabnahme.

Wer Gutes tun wollte, der musste etwas mehr Zeit mitbringen: Bei der letzten Herscheider Blutspende in diesem Jahr war Geduld gefragt. Doch die Besucher reagierten besonnen und sorgten letztlich für ein überraschend gutes Ergebnis

Herscheid - Trotz Corona und Erkältungswelle kamen 139 Spende in die Gemeinschaftshalle, darunter neun Erstspender. „Das sind mehr Besucher als bei unseren letzten Terminen“, ordnet Bianca Langenbach diese Zahlen ein. Die Blutspendedienstbeauftragte des hiesigen DRK-Ortsvereins ist mit diesem Wert sehr zufrieden.

Mit den im Vorfeld 150 gepackten Verpflegungspaketen haben die Herscheider Helfer eine Punktlandung erzielt. Somit bedankten sie sich nicht nur für die Bereitschaft, einen halben Liter Blut zu spenden. Sondern auch dafür, dass die Besucher zum Teil deutlich längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Zwischenzeitlich reichten die Warteschlangen vor dem Einlass sogar bis auf den Hallenplatz.

Die Verzögerungen lagen in personellen Engpässen beim DRK-Blutspendedienst West begründet. Dieser konnte lediglich ein Team (und nicht wie sonst üblich zwei) nach Herscheid entsenden. Dies hatte zur Folge, dass lediglich acht Liegen zur Blutabnahme aufgebaut werden konnten, daher fehlten zusätzliche Kapazitäten.

Die meisten Besucher reagierten verständnisvoll, betonte Bianca Langenbach. Positiv habe sich auch das System der Terminreservierung ausgewirkt, von dem im Vorfeld 98 Spender Gebrauch gemacht hatten. Personen, denen die Warteschlange zur eigentlich vereinbarten Zeit zu lang war, kamen später zurück. Nach 19 Uhr seien deutlich mehr Bürger angezapft worden, als bei den vorherigen Terminen, erzählte Bianca Langenbach.

Die Helfer des DRK-Ortsvereins hatten im Vorfeld 150 Pakete gepackt, mit denen sie sich bei den Blutspendern bedankten.

Zu den Spendern an diesem Nachmittag gehörte unter anderem auch Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Mit ihm steht die Herscheider Blutspendebeauftragte in guten Gesprächen, was die Zukunftsplanung betrifft. Bekanntlich wird im nächsten die Gemeinschaftshalle umfangreich saniert. Eine Durchführung der Blutspenden an vertrauter Stelle wird ab Mitte des Jahres nicht mehr möglich sein.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist vorgesehen, die beiden ersten Termine in 2021 noch in der Halle durchzuführen. Danach sei ein Umzug vorgesehen: Der Bürgermeister habe das Bildungszentrum Rahlenberg als Ausweichort angeboten, erzählt Bianca Langenbach. Auch im nächsten Jahr könnten somit mindestens vier Blutspendetermine in Herscheid durchgeführt werden

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