Diese Schlange sorgt für Freude in der Coronazeit

Am Rathaus entsteht eine bunte Steine-Galerie – jeder kann mitmachen

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Am Haupteingang des Herscheider Rathauses beginnt die bunte Coronaschlange, die bereits vielen Fußgängern aufgefallen ist. Alle Bürger sind dazu aufgerufen, diese Sammlung bemalter Steine zu ergänzen.

Herscheid – Auf der Sitzbank, entlang des Wanderweges, am Teich der Dorfwiesen: An vielen Stelle in Herscheid sind bereits bunt bemalte Steine entdeckt worden und haben den Findern eine Freude bereitet. Eine neue Aktion im Dorf lädt nun alle kreativen Personen ein, selbst tätig zu werden.

Am Rathaus wächst seit einigen Tagen eine besondere Schlange: Diese ist weder giftig, noch beißt sie. Stattdessen versprüht sie insbesondere während der Coronakrise gute Laune. Denn sie besteht aus vielen bunten Steinen und ist bereits vielen Passanten aufgefallen. 

Initiiert wurde diese Aktion von Antje Rein, Sandra Laurenz und Andrea Reichel. Das Trio gehört der Facebook-Gruppe Sauerlandstones an. In dieser werden Bilder der entdeckten, ausgewilderten Steine hochgeladen, stets in Verbindung mit dem jeweiligen Fundort. 

In dieser Hinsicht ist die Corona-Schlange am Rathaus eine Besonderheit: Denn die dort hinterlegten Steine sollen dort auch verbleiben und sollen nicht mitgenommen werden, erklärt Sandra Laurenz. Dies ist auch auf einem laminierten Schild nachzulesen, welches am Startpunkt der Schlange angebracht wurde. 

An diese Aufforderung scheinen sich jedoch nicht alle Bürger zu halten. Die Organisatorinnen bedauern, dass bereits einige Steine entwendet worden sind. „Wir wollen doch herausfinden, wie lange diese Schlange bei uns in Herscheid werden kann“, erklären die Frauen den Sinn der Gemeinschaftsaktion. 

Denn getreu der Devise „Farbe passt ins Leben – vor allem jetzt“ soll die Sammlung wachsen. Alle Bürger können mitmachen an dieser Gemeinschaftsaktion und Teil dieses Spiels werden – ohne dabei das geltende Kontaktverbot zu brechen. 

Nach Belieben können die Steine daheim bunt mit wasserfester Farbe bemalt werden. Die Motive sind frei wählbar. Verboten sind lediglich ausgeklebte Dinge, da diese den Tieren und der Umwelt schaden könnten. 

„Nach den Regenbögen, die viele Kinder an die heimischen Fensterscheiben gemalt haben, kommen nun bunte Steine ins Dorfleben“, ermuntern die Organisatorinnen die Bürger zur Teilnahme. Eine Altersbegrenzung gebe es dabei nicht und auch keinen künstlerischen Anspruch: „Jeder Stein ist schön, weil sich jeder Maler dafür Mühe gegeben hat“, betont Antje Rein.

Alle Informationen rund um das Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier.

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