Industriebrache soll bis Mitte Juli bis zur Oberkante des Geländes zurückgebaut sein

Presswerk-Abriss wird fortgesetzt: Spezialunternehmen entfernt Asbest-Dachschindeln

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In luftiger Höhe nähern sich die Mitarbeiter der Firma Asbesto dem Dach der Industriebrache.

Herscheid - Nach Wochen des Stillstands sind passend zum Ferienbeginn die Abrissarbeiten auf dem einstigen Presswerkgelände wieder aufgenommen worden.

Die Abteilung Arbeitsschutz der Bezirksregierung Arnsberg hatte die Baustelle Anfang März stillgelegt, weil die Arbeiten nicht dem genehmigten Abbruchkonzept entsprachen. Am Montag nun entnahmen Mitarbeiter der Spezialfirma Asbesto aus Wehye (Niedersachsen) mit Asbest belastete Dachschindeln. 

Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung zeigt die mit Asbest belasteten Dachschindeln.

Davon betroffen sind zwei Dachflächen (in Richtung Nettomarkt sowie im hinteren Bereich entlang der Landstraße). „Der Regen vom Vormittag kommt uns entgegen“, erklärte Projektleiter Louis-Carsten Wessel, dass nasse Schindeln leichter auszubauen seien, weil die Gefahr geringer sei, dass diese dabei auseinanderbrechen. 

Parallel zu diesen Arbeiten hat mit der P&S Agrar und Forst GmbH aus Witten ein neues Unternehmen den Auftrag erhalten, die leerstehenden Gebäude zurückzubauen. „Das Ziel ist es, bis Mitte Juli bis zur Oberkante des Geländes zurückzubauen, danach widmen wir uns dem Keller“, erklärte Inhaber Sebastian Gerkau vor Ort.

Darum kam es zum zwischenzeitlichen Stillstand auf der Presswerk-Baustelle.

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