Für Schweißarbeiten ist es zurzeit zu nass

Zu viel Wasser für das neue Becken: Niederschläge sorgen für Verzögerungen auf der Freibad-Baustelle

Fortschritte auf der Freibad-Baustelle: Im Hintergrund ist der neue Treppeneinstieg zu erkennen.
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Fortschritte auf der Freibad-Baustelle: Im Hintergrund ist der neue Treppeneinstieg zu erkennen.

Der Mittwoch begann weiß: Auf dem Weg zur Arbeitsstelle, zur Schule oder in den Kindergarten wurden viele Herscheider von Schnee begleitet. So schön die Niederschläge fürs Auge sind, so hemmend wirken sie sich auf die Freibadbaustelle aus. 

Herscheid -  Dort würde die Fachfirma Zeller Bäderbau gerne die ersten bereits aufgestellten Edelstahlwände des neuen Schwimmerbeckens miteinander verbinden. „Doch das Wetter ist nicht optimal für Schweißarbeiten, dafür ist es zu nass“, erzählte Bürgermeister Uwe Schmalenbach.

Dennoch seien auf der Baustelle stetig Fortschritte zu erkennen: Neben den Wänden sei die neue Einstiegstreppe genannt, die im Bereich der Startblöcke angelegt wurde und die Teil des Beckens ist. Die Tage der Einbauleiter sind somit endgültig gezählt.

Die Firma Spies, zuständig für den Tiefbau, bewegt derweil mit einem Bagger Erdreich und Kies, um die entstandenen Lücken hinter den Beckenwänden zu schließen. Ursprünglich war für Ende April im neuen Becken ein Testlauf vorgesehen. Ob dieser zeitlich verschoben werden muss, hänge vom Wetter ab, betont der Bürgermeister: „Zurzeit laufen die Arbeiten nicht so schnell, wie wir gehofft und geplant haben.“

Auch der Start der Freibadsaison, wie jedes Jahr angepeilt für Anfang Mai, sei somit fraglich. Doch ohnehin sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, wie sich die Corona-Pandemie in den kommenden Wochen entwickele und ob oder in welchem Umfang sie einen Freibadbetrieb überhaupt zulässt.

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