Damit die Schüler nicht frieren müssen

Bildungszentrum Rahlenberg: Neue Gas-Heizung wird bereits für Grundschule genutzt

Die Fassade der Aula ist fertig – als nächstes widmen sich die Bauarbeiter dem nördlichen
 Bereich, wo der neue Haupteingang entsteht. Foto: Hochstein / Gemeinde
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Die Fassade der Aula ist fertig – als nächstes widmen sich die Bauarbeiter dem nördlichen Bereich, wo der neue Haupteingang entsteht. Foto: Hochstein / Gemeinde

Die Arbeiten in der Großbaustelle schreiten voran: Im Bildungszentrum Rahlenberg sind täglich Fortschritte zu erkennen. Passend zu Beginn der kälteren Tage ist nun auch die neue Heizungsanlage in Betrieb genommen worden.

Herscheid - Die Tage der Ölheizung in der jetzigen Grundschule sind damit vorbei: Die alte Anlage ist abgeschaltet worden. Die neue Gasheizung läuft in Verbindung mit einer sogenannten Luft-Wärme-Pumpe. Die Umstellung von Heizöl auf Gas haben die Grundschüler übrigens nicht mitbekommen: Die Umstellung wurde ganz bewusst am Wochenende vollzogen.

Die neue Gasheizung erwärmt bereits die Herscheider Grundschule.

Der Energieversorger Westnetz hat im Zuge der Arbeiten einen neuen Gasanschluss verlegt. In den kommenden Wochen muss die Verteilung für den gesamten Bildungskomplex installiert werden. Im Bauabschnitt eins – also dem neu gebauten Gebäudetrakt, der unter anderem Aula und Mensa beinhaltet – wird zukünftig eine Fußbodenheizung für Wärme sorgen. Im zweiten Bauabschnitt – dieser umfasst die alten Hauptschulräume, aus denen unter anderem die Klassenräume entstehen – werden die alten durch moderne Heizkörper ersetzt. Diese seien wesentlich effizienter, berichtet die Gemeinde Herscheid auf ihrer Homepage.

Das Bildungszentrum Rahlenberg

Aus den beiden Nachbargebäuden - die Grundschule Herscheid und die im Sommer 2014 geschlossene Hauptschule – entsteht das neue Bildungszentrum Rahlenberg. Nach umfangreichen Um- und Anbauten soll dieses Haus des Lernens ab dem Schuljahr 2021/22 die beiden dann vereinten Grundschulen aus Herscheid und Hüinghausen beherbergen. Außerdem ziehen auch die Volkshochschule, das Café International sowie Kulturveranstaltungen in das Gebäude ein.

Die energetischen Baumaßnahmen und die Erneuerung und Umstellung der Heiztechnik wurden mit Städtebau-Fördermitteln bezuschusst. Die Gemeinde muss nur einen verhältnismäßig geringen Eigenanteil der Kosten selbst tragen. Das Heizöl der alten Heizung, das in den großen Tanks noch übrig geblieben ist, soll in naher Zukunft abgepumpt und in anderen Gebäuden der Gemeinde verheizt werden. Sobald sie leergepumpt sind, werden die alten Öltanks fachgerecht entsorgt.

Die alten Öltanks werden nicht mehr benötigt: Sie sollen leergepumpt und dann fachgerecht entsorgt werden. Foto: Hochstein / Gemeinde

In den kommenden Tagen widmen sich die Bauarbeiter auf der Großbaustelle der Nordseite. Dort wird das Wärmeverbundsystem angebracht, sodass die Außenfassade angestrichen werden kann. Außerdem werden im zweiten Bauabschnitt an den neu eingebauten Fenstern noch die Fensterbänke montiert.

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