Wohnhaus drohte auf Fahrbahn zu stürzen

Akute Gefahr beseitigt:  Landstraße ist wieder freigegeben

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Ein Bagger des Tiefbauunternehmens Dunkel baute das eingestürzte Gebäude sorgsam zurück.

Herscheid (Update 20.26 Uhr) - Die akute Gefahr in Friedrichsthal ist beseitigt: Das eingestürzte Wohngebäude ist zum Teil zurückgebaut worden. Die Sperrung der Landstraße 561 ist daher wieder aufgehoben.

Auf Anordnung des Märkischen Kreises wurde der Giebel in direkter Fahrbahnnähe von dem Tiefbauunternehmen Dunkel zurückgebaut. Weil keine direkte Gefahr mehr für den Straßenverkehr bestand, wurden die Arbeiten am Mittwoch gegen 19.30 Uhr zunächst eingestellt.

Morgen sollen die Arbeiten mit dem Bagger fortgesetzt werden. Eine Sperrung der Landstraße wird nach jetzigem Stand nicht mehr notwendig sein.

Dieses Gebäude in der Ortslage Friedrichsthal wird zurückgebaut.

Seit einem Blitzeinschlag im Jahr 2015 ist das Gebäude in Friedrichstahl nicht mehr bewohnbar und verkam zuletzt immer mehr. Anscheinend bedingt durch die Stürme und die ergiebigen Niederschläge der letzten Tage hatte sich die Situation verschärft: Teile des Gebäudes sind eingestürzt.

Um zu verhindern, dass Bauteile umherfliegen und eine Gefährdung für den Straßenverkehr auszuschließen, haben die Behörden (Kreis und Gemeinde) reagiert und ließen das Gebäude zurückbauen. Dafür ist der Einsatz von schwerem Gerät notwendig.

Seitlicher Einblick in das zerstörte Gebäude.

Die Landstraße 561 war  für rund  vier Stunden zwischen Hüinghausen und Weiße Ahe gesperrt. Die MVG-Busse und der Schwerlastverkehr wurden über die Landstraße 697 entlang der Oestertalsperre umgeleitet. 

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