Radverkehrsnetz, Solarenergie und Windkraft

Klima-Manager startet frühestens im Frühsommer

Auch die Gemeinde Herscheid sich verstärkt um die Belange des Klimaschutzes kümmern und plant daher die Einstellung eines Klimaschutzmanagers.
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Auch die Gemeinde Herscheid will sich verstärkt um die Belange des Klimaschutzes kümmern und plant dafür die Einstellung eines Klimaschutzmanagers.

Wann tritt der Klimaschutzmanager seinen Dienst in Herscheid an? Zu dieser Frage des Vorsitzenden Tobias Clever bezog Bärbel Sauerland, Fachbereichsleiterin im Rathaus, während der Sitzung des Umweltausschusses Stellung.

Herscheid - Zur Erinnerung: Der Gemeinderat hat im Herbst letzten Jahres das Herscheider Klimaschutzkonzept verabschiedet. Auf mehr als 200 Seiten werden zukünftige Maßnahmen der Gemeinde beschrieben, die zur Verbesserung der Umwelt beitragen sollen. Optimierung des Radverkehrsangebotes, Nutzung von Windkraft, Begrünung von Dachflächen und der Ausbau von Solarenergie sind nur einige Beispiele. All diese Projekte – die unter direkter Einbeziehung der Bürger in das Konzept aufgenommen wurden – zu betreuen und das Konzept mit Leben zu füllen, das soll die Kernaufgabe des neuen Klimaschutzmanagers werden. Die weitere Miteinbeziehung der Bürger sei dabei erforderlich.

Wie schon für die Erstellung des Konzeptes sollen auch für die Finanzierung dieser Stelle Fördermittel beantragt werden. Erst wenn dieser Antrag gestellt worden ist, kann auch die Stellenausschreibung erfolgen. „Und die Antragstellung ist extrem umfangreich“, erklärte Bärbel Sauerland. Sie hofft dennoch, dass der Antrag in der zweiten Februarwoche fertiggestellt werden kann.

Vorausgesetzt, dass sich unter den Einsendungen ein passender Bewerber findet, sei eine Einstellung erst nach der Bewilligung der Fördermittel möglich. Bisherige Erfahrungen besagen, dass die erhoffte Bewilligung zwei bis fünf Monate auf sich warten lassen kann. Frühestens im Sommer ist somit mit dem Dienstantritt zu rechnen.

Wesentlich mehr Klarheit besteht hinsichtlich des Umfangs der ausgeschriebenen Stelle. Tobias Clever erkundigte sich, ob diese angesichts der Masse an vorliegenden Themen als ganze Stelle möglich wäre. Diesem Wunsch musste Bärbel Sauerland eine Absage erteilen: Vorgesehen und per Ratsbeschluss festgelegt sei eine halbe Stelle; der künftige Klimaschutzmanager soll interkommunal aufgeteilt werden und auch in einer anderen Kommune im Märkischen Kreis aktiv werden

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