Stilllegung der Baustelle gilt nicht für Halle neben Presswerk-Ruine

Am Presswerk wird jetzt doch weiter gearbeitet

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Mit einem Schwerlastkran wurde einem Teil des ehemaligen Presswerks jetzt zu Leibe gerückt.

Herscheid - Die Abbrucharbeiten an der Hohle Straße ruhen weiter: Die Presswerk-Ruine kann vorerst nicht weiter entrümpelt und zurückgebaut werden. Mit einer Ausnahme: Die einstige Halle in Richtung Netto-Markt ist von der Stilllegung nicht betroffen.

„Das Stahlgerüst fällt nicht unter den Baustopp“, erklärt Ursula Kissel, Pressesprecherin der Bezirksregierung Arnsberg.

Mit einem Schwerlastkran wurden am Wochenende die Querstreben geerdet und für den Abtransport vorbereitet. Das Stahlgerüst soll für ein soziales Projekt im Raum Gütersloh genutzt werden. Dort soll eine Art Jugendhalle entstehen. Die Arbeiten auf dem restlichen Gelände und in den anderen Hallen ruhen hingegen – und das „so lange, bis sich wieder an das Abbruchkonzept gehalten wird“, betonte Ursula Kissel.

Das Presswerk vor dem Beginn der Abrissarbeiten.

Keine Antworten

Doch was genau besagt dieses Konzept? Und wogegen verstießen die bisherigen Arbeiten? Fragen, auf die die Pressesprecherin der Bezirksregierung keine Antworten nennen konnte. Sie verweist stattdessen auf den Märkischen Kreis, der das Abbruchkonzept genehmigt habe und somit auch dessen Inhalt kennen sollte.

Die Gründe für die Stilllegung seien der Bauaufsicht des Kreises allerdings nicht bekannt, betont Mathis Schneider, Pressesprecher der Kreisbehörde. Er konnte nach Nachfragen lediglich in Erfahrung bringen, dass die Abteilung Arbeitsschutz der Bezirksregierung nach einer Besichtigung die Arbeiten auf Eis gelegt habe. Wann die Arbeiten fortgesetzt werden, scheint ungewiss und kann von keiner der Behörden vorausgesagt werden.

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