Schwimmer müssen Geduld aufbringen

Kann das Freibad bald öffnen? Witterung hat Zeitplan durcheinandergebracht

Wann die ersten Schwimmer ihre Bahnen im neuen Edelstahlbecken ziehen dürfen, kann noch nicht abgeschätzt werden.
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Wann die ersten Schwimmer ihre Bahnen im neuen Edelstahlbecken ziehen dürfen, kann noch nicht abgeschätzt werden.

Die Stammgäste scharren bereits mit den Hufen, doch sie und auch alle anderen Schwimmfreunde müssen sich weiter in Geduld üben: Denn bis zur Öffnung des Herscheider Freibades werden noch ein paar Wochen vergehen. Die wechselhafte Witterung hat den Zeitplan auf der Baustelle kräftig durcheinandergewirbelt.

Herscheid - Die Fortschritte rund um das neue Schwimmerbecken sind unverkennbar. Die beauftragten Firmen bemühen sich nach Kräften, die verlorene Zeit aufzuholen. Ursprünglich sollte bereits jetzt, Mitte Mai, ein Probelauf für das neue Edelstahlbecken stattgefunden haben. Doch Frost und Regen hatten unter anderem die Schweißarbeiten behindert und für Zwangspausen gesorgt.

Daher rückt die Saisoneröffnung aus baulicher Sicht in Richtung Sommerbeginn. Bauamtsleiter Lothar Weber geht davon aus, dass die Arbeiten „bis Mitte oder Ende Juni“ abgeschlossen sind. Wie dann die Corona-Situation und in welcher Form der Badbetrieb überhaupt möglich sei, könne aus heutiger Sicht nicht eingeschätzt werden, so Weber. Einschränkungen wie im letzten Jahr, als unter anderem die tägliche Öffnung in Blockzeiten aufgeteilt wurde, die nur von einer maximalen Besucherzahl genutzt werden konnten, dürften allerdings auch in dieser Saison unumgänglich zu sein.

Rund um das Becken werden neue Leitungen verlegt.

Die Konzentration des Bauamtes gilt zunächst aber den Arbeiten: Die Beckenwände sind inzwischen montiert. Im nächsten Schritt widmen sich die Bauarbeiter den Böden. Unter anderem um die Bewirtschaftungskosten zu verringern, wird die Wassertiefe verringert – auf zukünftig 3,80 Meter im Bereich des Sprungturms und im übrigen Schwimmerbereich auf 1,40 Meter bis 1,80 Meter. Nach den Vorarbeiten soll kommende Woche der Estrich verlegt werden, auf dem später die Edelstahlbodenbleche befestigt werden.

Parallel dazu erfolgen im Außenbereich die Anschlussarbeiten. Neben der Installation der neuen Pumpen müssen Leitungen etwa zur Filteranlage verlegt werden. Die dafür ausgehobenen Gräben werden Schritt für Schritt verfüllt, sobald die alten Verrohrungen durch neue ausgetauscht sind.

Eine Auffrischung erhält in Kürze auch das Personal: Die von der Gemeinde eingestellte Schwimmmeisterin tritt in Kürze ihren Dienst in Herscheid an. Somit kann sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Reiner Wittkamp verfolgen, wie das Schwimmerbecken fertiggestellt wird. Auf ihren ersten Arbeitstag am Beckenrand müssen sie und die Freibadbesucher jedoch noch einige Tage warten.

Die Vorbereitungen für das Verlegen des Estrichs sind – wie hier im Sprungturmbereich – fast abgeschlossen.

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