Corona schränkt das Vereinsleben am Habbel ein

Mitgliederversammlung im schmucken neuen Fliegerheim wird zum Sommernachtstraum

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Vor dem neuen Fliegerheim stellten sich die Vorstandsmitglieder zum Gruppenbild auf: Daniel Gärtner, Stefan Roicke und Dr. Arndt Himmen (hinten, von links); Jens Biehsmann, Annika Schulte und Gerd Eilrich (vorne, von links).

Herscheid – Corona hat auch das Vereinsleben der Fliegergruppe Plettenberg-Herscheid mächtig durcheinander gewirbelt. Nicht nur, dass in diesem Jahr auf einige Veranstaltungen verzichtet werden musste – auch die Mitgliederversammlung stand ganz unter dem Einfluss der Pandemie.

„Wir haben uns im vergangenen Jahr darauf gefreut, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in der neuen Kantine abzuhalten. Dass daraus nun eine Sommernachtstraum-Veranstaltung wird, hätte niemand gedacht“. Mit diesen Worten begrüßte Daniel Gärtner, Vorsitzender der Fliegergruppe, die Teilnehmer zur Mitgliederversammlung. 

Diese fand nicht nur als Freiluft-Veranstaltung statt, sondern auch zu einer ungewohnten Jahreszeit. Denn eigentlich hält die Fliegergruppe ihre Mitgliederversammlung sonst im Frühjahr ab. 

Unter Einhaltung der Abstandsregeln hatten sich die rund 40 Teilnehmer im Schatten auf dem Gelände des Flugplatzes Habbel zusammengesetzt. Anders als gewohnt war auch der Rückblick, denn er betraf nicht nur das Jahr 2019, das vom Neubau des Vereinsheims und von zahlreichen Veranstaltungen geprägt war. Auch das Jahr 2020, wurde, da es schon weit fortgeschritten ist in den Berichten der Fachwarte berücksichtigt. 

Veranstaltungen, wie beispielsweise die Schnupperkurse, mussten aufgrund der Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Die Saison sei zwar mager, aber dennoch sei in diesem Jahr in Hüinghausen viel geflogen worden, berichtete der Referent für Öffentlichkeitsarbeit Dr. Markus Krummenerl. Dazu beigetragen habe, dass Bund und Länder im Mai den Wiederbeginn des Luftsports ermöglicht haben. 

Ein Ausblick auf den Rest dieser und auf die nächste Saison gestatte die Corona-Lage zurzeit nicht. Um aber weiterhin in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben, nützten die Flieger auch die sozialen Medien wie Instagram und Facebook. 

Mit einer besonderen Idee lädt Markus Krummenerl die Vereinsmitglieder ein, auf diesen Seiten Fotos zu posten, die auf dem Flugplatz am Habbel oder aus der Luft gemacht werden. Diese sollen gesammelt und dann zur Abstimmung auf den genannten Kanälen veröffentlicht werden. Aus den eingereichten Fotos sollen dann die besten zwölf Bilder ausgewählt werden. Aus diesen soll anschließend ein besonderer Kalender entstehen, der von der Fliegergruppe zum Kauf angeboten wird.

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