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„Fest im Gemeindeleben verankert“: Positives Zwischenfazit zu Sport im Park

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Von: Johannes Opfermann

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Schon der Pilates-Kurs zum Auftakt war mit 20 Teilnehmern sehr gut besucht.
Schon der Pilates-Kurs zum Auftakt war mit 20 Teilnehmern sehr gut besucht. © Opfermann, Johannes

Gut die Hälfte von Sport im Park ist vorbei, dank weitgehend gutem Wetter und gestiegenen Besucherzahlen kann das sportliche Angebot bereits in einer ersten Zwischenbilanz als Erfolg verbucht werden.

Herscheid – „Ich habe bisher von den Übungsleitern nur Positives gehört“, sagt Patrick Schwabe, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, über das seit dem 18. Juli laufende Angebot, das über insgesamt drei Wochen geht. „Die Resonanz und die Teilnehmerzahlen sind gut – es macht im Moment allen Spaß.“

Nur ein Kurs musste ausfallen

Nur ein Kurs, Bodyforming am Mittwoch der vergangenen Woche, sei wegen schlechten Wetters ausgefallen, weil niemand gekommen sei. Ein anderer Kurs wurde wegen Regen ins Feelgood verlegt. Ansonsten konnten alle Kurse wie geplant in den Dorfwiesen stattfinden. Im Sommer 2021 fand Sport im Park zum ersten Mal in Herscheid statt, zu einem Zeitpunkt, als die Unsicherheit wegen Corona noch deutlich größer waren als in diesem Jahr. Der Kreissportbund hatte im Winter 2020, also vor anderthalb Jahren, dazu aufgerufen, Sport im Park anzubieten, erinnert sich Patrick Schwabe: „In einigen Kommunen gab es das bereits und ich habe mich gefragt: Warum nicht in Herscheid? Wir wollten es machen, ganz unabhängig von Corona.“ Aber vor dem Hintergrund der Pandemie kamen die Sportangebote unter freiem Himmel, bei denen auch Hygienemaßnahmen leichter umzusetzen waren, gerade gut an. „Ich glaube aber, dass es Sport im Park auch ohne Corona gegeben hätte“, ist sich Schwabe sicher.

Vergleich von 2021 und 2022 schwierig

Die Teilnehmerzahlen seien in diesem Jahr gegenüber dem vorigen sogar geringfügig gestiegen, freut sich der Vorsitzende des Gemeindesportverbands Schwabe, doch ein Vergleich zwischen 2021 und 2022 sei aus verschiedenen Gründen schwierig. „Es gibt weniger Unsicherheit bei den Leuten wegen Corona“, nennt er einen davon. „Es fahren aber auch mehr Leute in den Urlaub.“ Auf der anderen Seite sei das Wetter in diesem Jahr besser. Auch das Kursangebot habe sich verändert, sodass zwar weniger Kurse auf dem Programm stehen, dafür aber eine größere Vielfalt bieten.

Die DLRG, der TuS Herscheid, der TV Grünenthal, der TV Hüinghausen, die Sportschützen und das Feelgood bieten noch bis zum 6. August eine breite Palette an Kursen an, die von Yoga, Zumba und Pilates über Aqua-Jogging, Mountainbike und Biathlon bis zu Funino reicht, einer besonderen Fußball-Spielform für Kinder. Am Samstag, 6. August, soll Sport im Park mit einer Abschlussparty in den Dorfwiesen zu Ende gehen. 2023 soll es hoffentlich eine Fortsetzung des Angebots geben.

„Ich gehe davon aus, dass wir es nächstes Jahr fortführen“, sagt Schwabe, gibt aber zu bedenken, dass das im Moment noch schwierig abzuwägen sei. Er wird in diesem Jahr den Vorsitz im Gemeindesportverband abgeben, möchte aber weiter für das Projekt Sport im Park, das er mitangeschoben hat, zur Verfügung stehen. Das könne er allerdings nicht, sollten Veränderungen in Beruf oder Studium möglicherweise einen Wegzug erfordern. Sein Wunsch wäre dann, dass andere Sport im Park erfolgreich fortführen. „Grundsätzlich ist die Idee, dass es weiter stattfindet und fest im Gemeindeleben verankert ist.“

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