Experte gibt Tipps für die kalte Jahreszeit

So machen Sie Ihren Garten winterfest

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Gärtner Henning Dahlmeier präsentiert vor seinem Geschäft einen jungen Ahornbaum, der momentan in typischen Herbstfarben erstrahlt

Das goldene Herbstwetter lockt viele Herscheider nach draußen und wenn vorhanden, natürlich besonders in den eigenen Garten. Wer dort im nächsten Frühjahr nicht auf erfrorene Sträucher und leblose Pflanzen blicken möchte, sollte spätestens jetzt Vorkehrungen für den nahenden Winter treffen.

Herscheid - Wir haben bei der heimischen Gärtnerei Dahlmeier nachgefragt, wie man seinen Garten am besten durch die kalte Jahreszeit bringt. Buntes Herbstlaub in der Natur sieht gut aus, ist für den Garten aber bekanntlich von Nachteil. „Bleibt das zu lange liegen, können die Wiese und Pflanzen beschädigt werden“, erklärt Gärtner Henning Dahlmeier. Die Folge wäre etwa ein trockener Rasen, der leiden würde. Einmal pro Woche sollte man daher im Herbst zum Laubkehrer greifen, empfiehlt der Experte.

Wenn die Blätter vollständig entfernt sind, kann die Rasenpflege kommen. „Früher war das im Oktober vorbei“, verweist Henning Dahlmeier darauf, dass sich der letzte Rasenschnitt in den vergangenen Jahren immer weiter nach hinten verschoben habe. Hier würden sich die milder werdenden Winter bemerkbar machen. Bevor es in die kälteste Jahreszeit geht, sollte jedenfalls noch einmal richtig gemäht werden. Denn bleibt das Gras zu lang, brechen bei Frost Halme ab und darunter wachsende Gräser gehen kaputt.

Damit Sträucher und Bäume gesund durch den Winter kommen und im nächsten Jahr wieder prächtig blühen können, ist der Herbstschnitt entscheidend: „Durch das Zurechtschneiden der Pflanzen und das Entfernen von abgestorbenen Blättern und Trieben kann alles kräftig nachwachsen.“ Zudem sei jetzt eine gute Gelegenheit für das Umpflanzen.

Um Beete vor Frost und Kälte zu schützen, sollten sie über den Winter gut abgedeckt sein. Anders als beim Rasen kann das Herbstlaub hier helfen: „Als Abdeckung gibt es Dünger ab“, so die Erklärung von Dahlmeier. Ein Tipp von ihm ist der etwas aus der Mode geratene „Erdkeller“, wo Gemüse gelagert werden könne. Kartoffeln, Karotten, Rote Beete – all dies bleibt im Erdreich von Frost befreit. So lasse sich das Gemüse auch im Freien aufbewahren. Empfindliche Pflanzen, die Frost nicht oder nur mühevoll überstehen, müssen in das Haus geholt werden. Dort gelte es, so viel Licht wie möglich zuzulassen. Während etwa Fuchsien bei einer Raumtemperatur von fünf bis zehn Grad zu lagern sind, braucht der Hibikus mindestens 15 Grad.

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